Ehemaliger Hauptschul-Rektor und CSU-Gemeinderat Martin Pförtsch
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Martin Pförtsch ist im Alter von 74 Jahren gestorben

Nachruf auf Martin Pförtsch

Ehemaliger Hauptschul-Rektor gestorben: „Er war ein Pädagoge mit Leidenschaft“ 

  • Marlene Kadach
    VonMarlene Kadach
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Martin Pförtsch wies vielen jungen Leuten ohne inneren Kompass den Weg. Jetzt ist der ehemalige Hauptschul-Rektor und CSU-Gemeinderat gestorben.

Holzkirchen – Zwei Dinge waren Martin Pförtsch in seinem Leben besonders wichtig: „Seine Familie und die Schulfamilie“, sagt seine Frau Liane Pförtsch. Und für beide setzte er sich stets mit seiner liebevollen, fürsorglichen, sozialen und mutigen Art ein.

Nachruf auf Martin Pförtsch: Zeit nach seiner Pensionierung widmete er der Familie

Jetzt ist Pförtsch – der ehemalige Rektor der einstigen Hauptschule in Holzkirchen sowie langjähriger CSU-Gemeinderat – im Alter von 74 Jahren gestorben. Er hinterlässt eine Ehefrau, die beiden Söhne Daniel und Michael sowie sechs Enkelkinder.

Pförtsch kam 1947 in Lauingen an der Donau auf die Welt und wuchs in Kaisheim an der Donau auf. 1971 heiratete er seine Frau Liane, eine Grundschullehrerin. Die beiden hatten sich zuvor im Studium kennengelernt. 1975 zog das Paar nach Holzkirchen, wo Pförtsch zunächst als Lehrer an der dortigen Hauptschule anfing. Von 1987 bis 2008 war er dort dann als Rektor tätig. Die Zeit nach seiner Pensionierung hat er seiner eigentlichen Familie gewidmet. „Wir haben die Zeit zusammen sehr genossen“, erinnert sich die Witwe.

Holzkirchen: Ehemaliger Rektor gestorben - „Bildung war ihm eine Herzensangelegenheit“

Pförtsch engagierte sich auch in der Kommunalpolitik: Von 1990 bis 2014 saß er für die CSU-Fraktion im Holzkirchner Gemeinderat. Er war kein Parteimitglied, das sich in die „erste Reihe drängelte“, erinnert sich Bürgermeister Christoph Schmid (CSU). Aber: Besonders wenn es um die Themen Schule und Jugend ging, „hat man eine Stecknadel fallen hören können, wenn der Martin geredet hat“, sagt Schmid.

Denn alle wussten seine Kompetenz auf diesem Gebiet zu schätzen, holten sich gerne seinen geschätzten Rat ein. In der Zeit, in der Pförtsch am Ratstisch saß, habe sich die Marktgemeinde zu einem großen Schulstandort entwickelt, erzählt der Bürgermeister. Dafür habe sich auch Pförtsch stets eingesetzt. „Bildung war ihm eben eine Herzensangelegenheit“, sagt Schmid.

Martin Pförtsch verstorben: „Er war ein Pädagoge mit Leidenschaft“

„Er war ein Pädagoge mit Leidenschaft.“ Mit einer guten Balance „zwischen Strenge und väterlicher Güte“. Einer, der auch das Handwerk und den dualen Ausbildungsweg förderte. Und einer, der vielen jungen Menschen ohne inneren Kompass den richtigen Lebensweg wies.

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