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Titelanwärter: Mit seiner Sorte Bombay Dream steht Herbert Franz im Bundesfinale der Gelato World Tour. 

Seine Sorte “Bombay Dream“ kommt bei Jury super an

Gelato World Tour: Franzetti hat Chancen aufs Weltfinale

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Herbert Franz, der Betreiber der Holzkirchner Eisdiele Franzetti, hat es ins deutsche Finale der Gelato World Tour geschafft. Jetzt will er mit „Bombay Dream“ zum Weltfinale in Rimini.

Holzkirchen– Mit einmal Schlecken werden alle Geschmacksnerven angesprochen. Denn: „Das Bombay Dream schmeckt süß, scharf, bitter und sauer zugleich“, erklärt Herbert Franz. Die Gewürze Rosenwasser, Zimt, Anis sorgen für das süßliche Aroma, der bunte Pfeffer für das Gegengewicht. Weitere Zutaten sind Kokos-Basmati-Reis und Mangocurd. Da beißt man richtig auf Reiskörner. „Ich esse gerne Thailändisch.“ Auch beim Eis. „Das ist mal was anderes.“ Er ist sowieso einer, der gerne experimentiert, mal mit Rote Beete, mal mit Nuss und Zitronengras. Und das kommt offenbar gut an.

Mit dem Bombay Dream hat es Franz, der Betreiber der Holzkirchner Eisdiele Franzetti, jetzt ins deutsche Finale der Gelato World Tour geschafft. Dieses findet von 7. bis 9. Juli in Berlin am Potsdamer Platz statt. Die besten drei Deutschen dürfen dann zum Weltfinale ins italienische Rimini. „Dabei wird die weltbeste Eissorte gesucht.“

Zunächst gebe es nationale Entscheide, unter anderem in den USA, Brasilien, Ecuador und eben Deutschland. Laut Franz machten deutschlandweit 140 Eisdielen mit, 16 kamen weiter ins Finale.

Auch Franz schaffte das. Bei einem Vorentscheid in Straubing überzeugte er nun die Jury mit seinem Bombay Dream, das er davor schon in Holzkirchen verkauft, für den Wettbewerb etwas aufgepeppt hatte. 24 Eisdielen maßen sich in Straubing, 22 Italiener und zwei Deutsche. Franz ist in seiner Branche also ein Exot. „Jeder musste an Ort und Stelle sein Eis herstellen“, erzählt er. Und dann der Jury präsentieren und erklären, warum man sich für diese Eissorte entschieden hat und welche Zutaten drin sind. Die Konkurrenz habe auch interessante Sorten gezaubert, zum Beispiel spezielles Pistazieneis.

Was es am Ende zu gewinnen gibt, weiß Franz gar nicht. Aber das ist ihm auch gar nicht so wichtig. „Es geht um die Ehre“, sagt er. Und letztlich sei der internationale Wettbewerb, den es seit 2013 gibt, einfach „eine tolle Werbung für Eis“.

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