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Ergebnis der Untersuchung liegt vor 

Das Rätsel um den Kirchsee-Glibber ist gelöst

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Holzkirchen/Sachsenkam – Das Rätsel ist endgültig gelöst: Das Ergebnis der Analyse der „Glibberklumpen“, die jüngst in Massen am Kirchsee auftauchten, liegt vor.

Bei den „Glibberklumpen“, die jüngst in Massenam Kirchsee auftauchten, handelt es sich um Blaualgen. Das sagte Dr. Franz Hartmann, Leiter des Tölzer Gesundheitsamts, auf Nachfrage des Tölzer Kurier. 

Blaualgen sind eine Bakterien-Zusammenballung, erklärt Hartmann. Sie sind im Prinzip ungefährlich. „Erst die Dosis macht das Gift.“ Sprich: In der Menge, in der sie derzeit im See sind, sind die Algen harmlos. „Nur wenn man diese ,Gelatineknödel‘ in sehr großer Anzahl schlucken würde, könnte es gefährlich werden“, sagt Hartmann. Auch Körperkontakt mit den Glibberklumpen ist laut Gesundheitsamt harmlos. 

Zuletzt wurden die Klumpen aber nicht mehr so zahlreich gesehen. Hartmann geht davon aus, dass sie sich allmählich wieder auflösen. Ursache für die Bildung war das wechselhafte Wetter.

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