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Den kirchlichen Segen bekam das neue Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Föching am Samstagabend gespendet.

Mehrzweckfahrzeug für 95.000 Euro angeschafft 

Wertvoller Neuzugang für Föchinger Feuerwehr

Die Feuerwehr in Föching hat ein neues Mehrzweckfahrzeug bekommen. Am Samstag erhielt das 95.000 Euro teure Gefährt den kirchlichen Segen. Das Vorgänger-Modell hatte beachtliche 17 Jahre auf dem Buckel.

Föching – Im Feuerwehrhaus hatten sich die Verantwortlichen zur Weihe des Neuzugangs eingefunden. Für den Segen von oben sorgten der katholische Pastoralreferent Richard Siebler sowie sein evangelischer Kollege Wolfgang Dörrich. Vertreter von Gemeinde und Kreisfeuerwehr sowie Ortsvereine waren zu der Feier gekommen. Auf ein paar Ansprachen folgte ein gemütliches Beisammensein.

Laut Kommandant Martin Fischhaber handelt es sich bei dem neuen Mehrzweckfahrzeug um eine Ersatzbeschaffung. „Das alte hatte ausgedient.“ Es hatte über 240.000 Kilometer auf dem Tacho und war 17 Jahre alt. Vor über zehn Jahren hatte es die Feuerwehr gebraucht und aus eigener Kasse gekauft. Anschließend bauten es die Kameraden in Eigenregie zunächst zum Kleinalarmfahrzeug und schließlich zum Mehrzweckfahrzeug (MZF) um.

Das Nachfolgemodell kostete insgesamt 95.000 Euro, berichtet Fischhaber. Vom Freistaat gibt es eine Finanzspritze von 15.500 Euro, wie es in einer Pressemitteilung der Regierung von Oberbayern heißt. „Die Mittel hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr nach Bewilligung durch den Bayerischen Landtag bereitgestellt“, teilt die Regierung weiter mit. Die restlichen Kosten, also gut 79.500 Euro, übernimmt laut Fischhaber die Marktgemeinde. Die Feuerwehr selbst musste dieses Mal keinen Beitrag leisten, lediglich einen Laptop beschaffte sie auf eigene Kosten.

Das MZF ist laut Regierung vorwiegend zum Transport von Mannschaft und Gerät sowie als Sitz einer Einsatzleitung bestimmt. Es sei ferner geeignet zur Aufnahme einer „Staffel“, die sechs Feuerwehrleute umfasst, und einer feuerwehrtechnischen Beladung. „Dadurch, dass die Sitzbänke schnell und leicht entfernt werden können, kann das MZF in kurzer Zeit ohne Probleme zu einem reinen Transportfahrzeug umgewandelt werden.“ Durch die spezielle Anordnung der Sitzbänke sowie des dazugehörigen Tisches könne sich dort aber auch gut eine kleine Einsatzleitung einrichten.

Die Föchinger Floriansjünger haben nun wieder zwei Fahrzeuge im Fuhrpark stehen, bei dem zweiten handelt es sich um ein Löschfahrzeug. Die Feuerwehr zählt 51 Aktive und circa 220 Mitglieder. Im Schnitt rückt die Truppe laut Kommandant Fischhaber 25 bis 40 Mal im Jahr aus.

Marlene Kadach

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