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Flammensuche in der Höhe: Weil die Hitze auch auf die Hauswand übergegriffen hatte, suchten die Feuerwehrler die Holzverschalung nach Glutnestern ab.

Feuerwehreinsatz in Großhartpenning

Dekogesteck setzt Hauswand in Brand

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Hartpenning - Ein in Brand geratenes Dekogesteck an der Außenwand eines Wohnhauses in Großhartpenning hat in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde niemand.

Gegen vier Uhr morgens wurden die Feuerwehren Holzkirchen und Hartpenning zu einem Brand an einem Einfamilienhaus am Herzbergweg gerufen. Wie die Polizei berichtet, hatte die 49-jährige Hauseigentümerin am Vorabend vergessen, die Teelichter eines an der Außenwand angebrachten Dekogestecks zu löschen. Diese setzten dann im Laufe der Nacht das Gesteck in Brand. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte Flammen und Rauch und setzte den Notruf ab. 

Als die Feuerwehren mit insgesamt 40 Mann am Einsatzort eintrafen, waren das Feuer bereits wieder aus. „Die Bewohnerin und die Nachbarn haben das Gesteck selbst gelöscht“,berichtet Hubert, Schmid, Kommandant der Hartpenninger Truppe. Weil durch die Hitzeentwicklung auch die im ersten Stock mit Holzbrettern verschalte Hauswand verrußt war, ergriffen die Feuerwehrler eine Sicherheitsmaßnahme. Sie öffneten die Verschalung auf einer Breite von zwei Metern mit der Motorsäge, um die darunter liegende Styropor-Isolierung nach Glutnestern abzusuchen. Die richtige Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. „Die Isolierung war bis unter die Dachkante abgeschmolzen“, sagt Schmid. Auch der in der Nähe des Gestecks aufgeschichtete Holzstapel war angekokelt. Als sie alle potenziellen Brandherde abgelöscht hatten, überprüften die Einsatzkräfte auch noch das Hausinnere mit der Wärmebildkamera. 

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, und auch der Sachschaden blieb laut Polizei mit weniger als 10.000 Euro überschaubar.

Mehr Bilder vom Brand sehen Sie hier

So sah der Brand in Hartpenning aus

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