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Aufstrebende Filmemacher: Die Holzkirchner Realschüler (ab 2.v.l.) Rebecca Hartl, Franziska Huber, Laurin Baur, Maxi Wagner, Florian Weichinger und Noel Jendraszewski der Preisverleihung des „crossmedia-Wettbewerbs“.

Für ihren Film „Stundenwechsel“

Filmgruppe der Oberland-Realschule räumt nächsten Preis ab

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Den Förderpreis und den Publikumspreis bei den Filmtagen bayerischer Schulen hat die Filmklasse der Oberland-Realschule schon eingestrichen. Nun hat sie das Kultusministerium ausgezeichnet.

Holzkirchen – Die Filmgruppe der Oberland-Realschule in Holzkirchen hat für ihre Produktion „Stundenwechsel“ die nächste Auszeichnung abgeräumt. Nach dem Förderpreis und dem Publikumspreis bei den Filmtagen bayerischer Schulen (wir berichteten) sahnte der cineastische Nachwuchs beim „crossmedia-Wettbewerb“ des Bayerischen Kultusministeriums nun den Preis in der Kategorie Short Film (Kurzfilm) ab.

„Ich bin wirklich wahnsinnig stolz, das ist ein ganz wichtiger Preis“, sagt Filmlehrer Sebastian Wanninger. Dass sich seine Klasse den ersten Platz mit dem Film eines Augsburger Gymnasiums teilen muss, schmälere die Freude nicht. Eher ist Wanninger überrascht, dass der Film aus Holzkirchen überhaupt in Betracht gezogen wurde.

Im „crossmedia-Wettbewerb“ würdige die Jury Beiträge, bei denen, wie es der Name schon sagt, crossmediale Techniken genutzt werden. „Wir haben ja mit Stundenwechsel einen ganz klassischen Film gedreht“, sagt Wanninger. Wobei auch im Holzkirchner Film 3D-Technik zum Einsatz kommt. In einer Szene bekommt ein Schüler ein Buch an den Kopf geworfen. Das konnte man so freilich nicht drehen. Also musste der Schüler den Aufprall schauspielern, der „After-Effekt-Spezialist“ fügte das Buch nachträglich per Computer ein. Neben der technischen Umsetzung imponierte den Juroren auch das Schauspieltalent der Schüler. „Sie waren ganz angetan, das der Film schauspielerisch so gut ist“, sagt Wanninger, den der Erfolg des Films doppelt freut.

Denn „Stundenwechsel“ ist im wahrsten Sinne des Wortes in Eigenregie entstanden. „Das ist der Film, bei dem ich am wenigsten Einfluss genommen habe“, sagt Wanninger, der beratend zur Seite stand. Aber: Schnitt, Vertonung, Farbgebung – um all das haben sich die Schüler gekümmert, teils sogar in den Ferien.

Das Preisgeld, knapp 500 Euro, investiert die Filmgruppe in neue Technik. Die könnte bei der neuen Produktion zum Einsatz kommen. Das Drehbuch, verrät Wanninger, steht schon.

fp

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