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Herrin des Rings: Die fünfjährige Klaudia aus dem Waldorfkindergarten in Holzkirchen hat aus dem Boden einen goldenen Ehering ausgegraben. Die Initialen sind nur schwer lesbar, das Hochzeitsdatum ist erkennbar. 

Besitzer gesucht 

Fünfjährige Klaudia gräbt Ehering aus - nur wem gehört er?

Erst dachten alle, es handelt sich um einen Dosenverschluss: Dabei hat die fünfjährige Klaudia  einen Ehering von 1944 gefunden. Jetzt hofft sie auf Hinweise über die Besitzer.  

Holzkirchen – Waldorfkindergarten-Betreuerin Helen Dorff wandert gerne mit den Kindern der Apfelbaumgruppe in das beliebte Wäldchen in Holzkirchen. „Der Kogel ist einfach schön“, sagt sie. „Die Kinder können toben, sich den Berg hinunter kullern lassen und nach Schätzen Ausschau halten.“ Aber: „Leider finden die Kinder immer öfter Müll, Socken, Flaschen, Dosen, leere Deodorants und Papier.“

Die fünfjährige Klaudia hat dort nun allerdings einen wertvollen Fund gemacht. Das Mädchen grub einen Ehering aus dem Jahr 1944 aus der Erde.

„Ich habe gegraben und gehofft, dass ich etwas schönes finde“, erinnert sich die kleine Klaudia. Und dann sah sie etwas Goldenes in der braunen Erde aufblitzen. Sie grub weiter und holte einen alten Ehering hervor. „Zuerst dachten wir, es sei ein Dosenverschluss, aber dann haben wir genauer hingesehen und eine Inschrift entdeckt“, erzählt Dorff. Die Initialen sind nur schwer lesbar. Es könnte sich um ein „G“ und vielleicht ein „P“ handeln, oder um ein „T“. Das Datum jedoch ist klar erkennbar. Das unbekannte Liebespaar von damals hat am 16. April 1944 geheiratet.

„Wir fragen uns jetzt freilich, ob der Besitzer oder die Besitzerin noch lebt und ob der Ring schon lange vermisst wird“, sagt Dorff. Im Kindergarten wurde bereits viel über den Fund spekuliert. „Die Kinder waren ganz aufgeregt, etwas so Wertvolles haben sie noch nie gefunden.“

Dabei ist der Ring schmal und aus minderwertigem Gold. Der ideelle Wert aber dürfte unermesslich hoch sein. Am meisten würden sich die Kinder jetzt freuen, wenn sie etwas über das Paar von einst erfahren würden. „Vielleicht gibt es ja einen Sohn, eine Tochter oder Enkelkinder, denen das Datum etwas sagt“, hofft die Betreuerin. „Wir würden den Ring gerne an ein Familienmitglied übergeben.“ Eines steht aber jetzt schon fest. „Die Kinder sind jetzt noch motivierter, nach Schätzen zu suchen“, sagt Dorff. Wer weiß, was wir beim nächsten Mal finden.“

Wer Hinweise

zu dem Ring geben kann, meldet sich bitte per E-Mail an: redaktion@holzkirchner-merkur.de.

Von Kathrin Suda

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