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Weihnachtliches Funkeln im Ortskern: Der große Christbaum am Marktplatz – hier zusätzlich mit Laternen- und Geschenke-Deko – ist bislang das einzige öffentliche Illuminations-Element in Holzkirchen. Das soll sich 2018 ändern.

Gemeinde sucht Ideen für Lichtschmuck

Holzkirchen soll endlich weihnachtlich leuchten

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Wenn es Advent wird, gehen überall die Lichter an – nur nicht in Holzkirchen. Dem öffentlichen Raum fehlt eine einheitliche, festliche Illuminierung. Die Gemeinde hofft jetzt auf erleuchtende Ideen aus der Bevölkerung.

Holzkirchen – Stimmungsvoller, zuweilen auch extravaganter Lichtschmuck ist für viele Hausbesitzer eine sehr angenehme Übung. Es wird früh dunkel, das Leuchten im Advent kennt inzwischen kaum mehr kreative Grenzen. Viele Gemeinden beteiligen sich und erhellen ihren öffentlichen Raum mit vorweihnachtlichem Glanz. Otterfing etwa lässt entlang der Ortsdurchfahrt Sterne aufgehen.

„Vereinzelt gibt es auch in Holzkirchen weihnachtlich dekorierte Schaufenster oder Sterne an der Wand“, sagt Eva-Maria Schmitz, Standortförderin im Rathaus. Aber es fehle ein einheitliches Bild, das große Ganze, das im Ortskern und entlang der Einkaufsstraßen weihnachtlichen Glanz verleiht. Das soll sich ändern, sagt Schmitz. „Wäre doch schön, wenn Holzkirchen, Hartpenning und Föching im Advent 2018

schön weihnachtlich leuchten“, sagt Schmitz. Sie setzt dabei auf die Ideen der Bürger. „Gerade jetzt, wo alles glitzert und funkelt, kann man sich schön inspirieren lassen.“

Und so kann man mitmachen am Projekt „Weihnachtsbeleuchtung 2018“: Besonders gelungene Weihnachtsbeleuchtung in Städten und Gemeinden fotografieren – mit dem Smartphone sollte das kein technisches Problem sein – und das Bild mit kurzer Erläuterung

ins Rathaus mailen (standortfoerderung @holzkirchen.de), brieflich schicken oder persönlich vorbeibringen.

Bis Mitte Januar werden die Vorschläge gesammelt. „Dann schauen wir, ob die einzelnen Ideen grundsätzlich umsetzbar sind“, sagt Schmitz. Um zu entscheiden, wie Holzkirchen ab Dezember 2018 erstrahlen könnte, sollen die Bürger über die Varianten abstimmen. „Wenn die Föchinger oder Hartpenninger das wünschen, wäre auch dort eine Adventsbeleuchtung denkbar“, sagt Schmitz. „Vielleicht an den Ortseingängen?“

Viele Varianten sind denkbar. Manche wünschen sich etwa Lichterbögen über Straßen, Leuchtkugeln in Bäumen, Lichterketten; anderen reicht eine festlichere Farbe der Straßenlaternen. In Holzkirchen sollen besonders die großen Ortsdurchfahrten erstrahlen – vom Bahnhof bis zum Marktplatz und weiter in die Miesbacher und Tölzer Straße. Die Installationen sollen ab 2018 jedes Jahr den Advent begleiten.

Ein Budget gibt es noch nicht. Je nach Variante können Kosten von 5000 oder auch 50 000 Euro anfallen – oder sogar mehr. Zur Finanzierung stellt die Standortförderung ein Grundbudget zur Verfügung. „Vielleicht ließen sich sogar Zuschüsse organisieren“, sagt Schmitz. Sie hofft nicht zuletzt auf private Sponsoren. „Es gibt Signale, dass sich der Einzelhandel an den Kosten beteiligt.“

Bürgermeister Olaf von Löwis freut sich schon jetzt auf den neuen Lichterglanz. „Ein lang gehegter Wunsch vieler Bürger wird wahr.“ Wie Schmitz ist er neugierig auf die eingereichten Ideen. Er will bei Gelegenheit auch selber das Handy zücken: „Vielleicht reiche ich selbst das eine oder andere Foto ein.“

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