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Der Turm ist längst verschwunden, und die nächsten Monate geht es ruhig auf dem Geothermie-Bohrplatz in Holzkirchen zu.  

Heuer beginnt Kraftwerks-Bau

Geothermie: Bohrplatz leert sich langsam

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Der Geothermieplatz in Holzkirchen leert sich. Heuer soll der Bau des Kraftwerks beginnen. 

Holzkirchen - Der Turm ist längst abgebaut worden, und auch die Containersiedlung verschwindet dieser Tage, berichtet Albert Götz, Geschäftsführer der Geothermie Holzkirchen GmbH. „Bald sieht man nur noch die beiden Bohrköpfe.“ Diese werden von einem Bauzaun geschützt. Auch das Testwasserbecken komme weg, zunächst stehe dessen Reinigung an. „Aus dem Becken haben wir noch eine Folie abzugeben“, verkündet Götz. Bürger, die diese für den eigenen Teich brauchen können, dürfen sich an die Gemeindewerke wenden. 

„Dann wird sich einige Monate gar nichts da draußen bewegen.“ Die Bohrlöcher seien im Moment verschlossen. Lediglich die Prüfung des Baugrunds für das Kraftwerk stünde an. Aktuell überarbeiten Firmen ihre Angebote für dessen Bau. Erst im Zuge der Ausschreibungen stünden die genauen Mehrkosten fest, die sich dadurch ergeben, dass das Kraftwerk wegen der guten Energieausbeute Kraftwerk größer dimensioniert werden kann (wir berichteten). 

„Im Herbst wollen wir mit dem Kraftwerksbau loslegen.“ Die Heizzentrale soll Anfang 2018 in Betrieb gehen. Das separate Stromkraftwerk geht Anfang 2019 ans Netz, so der Plan. Der Bau für dessen Fundamente startet heuer. Später soll es wieder einen Besuchercontainer geben, der den alten ersetzt.

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