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Der Gerätewagen Hochwasser wird im gesamten Landkreis eingesetzt, ist aber in Holzkirchen stationiert. Im dortigen Feuerwehrhaus wurde er jetzt geweiht.

Im Landkreis im Einsatz - in Holzkirchen stationiert

Gerätewagen Hochwasser tritt seinen Dienst an

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Der Freistaat sponsert einen Gerätewagen Hochwasser, der im ganzen Landkreis zum Einsatz kommen soll. Jetzt fand die Fahrzeugweihe in Holzkirchen statt. 

Holzkirchen – Als Konsequenz aus den Hochwasser-Erfahrungen der vergangenen Jahre hat der Freistaat bayernweit „Gerätewagen Hochwasser“ verteilt und bezahlt, berichtet Kreisbrandrat Anton Riblinger. Auch der Landkreis Miesbach hat einen solchen bekommen. Weil er in Holzkirchen stehen soll, wurde er dort nun bei einer Feier offiziell in den Dienst gestellt. Der katholische Pastoralreferent Richard Siebler sowie der evangelische Pfarrer Wolfgang Dörrich weihten die Neuanschaffung. Laut dem Schriftführer der Holzkirchner Wehr, Rudolf Ullmann, waren rund 150 Gäste gekommen, darunter Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis, Vertreter von Nachbarfeuerwehren und der Kreisfeuerwehrführung.

„Der Wagen wird in Holzkirchen stationiert, weil das in der Regel kein Hochwassergebiet ist“, sagt Ullmann. Damit im Ernstfall alle Betroffenen Zugriff haben, und gerecht entschieden wird, wo er als erstes zum Einsatz kommt. Das Fahrzeug habe eine dreifache Ausrüstung an Bord und sei unter anderem mit Hochleistungspumpen ausgestattet. In Notfällen jenseits des Landkreises kann der Gerätewagen laut Riblinger auch dort eingesetzt werden – vorausgesetzt im eigenen Landkreis bleibt alles ruhig. Ein hauptamtlicher Gerätewart sowie zwei Paten – Kameraden der Feuerwehr Holzkirchen – kümmern sich um den Wagen.

Zusätzlich weihten die Geistlichen einen neuen Sicherungsanhänger ein, der etwa bei Unfällen auf der Autobahn Spuren sperren und Fahrzeugen den Weg anzeigen kann. Dieser kostet Ullmann zufolge rund 16 000 Euro, die Gemeinde bezahlte, es gab es einen Zuschuss vom Freistaat.

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