Auch im Fernsehen voll auf zack: Martina Koll.
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Auch im Fernsehen voll auf zack: Martina Koll.

Hobbyköchin berichtet aus der Fernsehshow

„Grill den Henssler“: Holzkirchnerin (46) erzählt von ihrem Auftritt im VOX-Kochstudio

  • Sebastian Grauvogl
    vonSebastian Grauvogl
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Hingefahren ist sie als aufgeregter Fan, heimgekommen als begeisterte Teilnehmerin: Martina Koll aus Holzkirchen ist zufrieden mit ihrem Auftritt bei „Grill den Henssler“.

Holzkirchen - Ihr Duell mit dem Hamburger Profi-Koch Steffen Henssler hat die 46-jährige Martina Koll aus Holzkirchen zwar mit 24:25 knapp verloren, eine Menge Spaß hatte sie trotzdem. Ihr Eindruck von der Show: Nicht alles läuft so, wie man es im Fernsehen sieht. Und auch mit der heimischen Küche hat das Kochen vor der Kamera nicht viel zu tun. Warum, erklärt Koll im Interview.

Frau Koll, was hat Sie in der Studio-Küche am meisten beeindruckt?

Martina Koll: Das Aufräumkommando, das nach dem Kochen angerückt ist. Das waren 20 Leute, die an meinem Arbeitsplatz abgespült und sauber gemacht haben. Daheim mach ich das alles selbst. Meist schon parallel zum Zubereiten des Essens, damit nachher nicht so viel rumsteht. Das kann man sich unter dem Zeitdruck einer Fernsehshow natürlich nicht erlauben. Auch mit den Zutaten geht man nicht gerade sparsam um. Da wird schon einiges weggeschmissen. All das war eine ziemliche Umstellung für mich.

Und dann waren da ja auch Kameras, Scheinwerfer und die Fragen der Moderatorin.

Martina Koll: Ja, aber daran gewöhnt man sich in der Probe. Allerdings war es ziemlich heiß in der Halle. Obendrein musste ich bei gefühlt 30 Grad noch spontan eine Mayonnaise zu meinem Weißwurststrudel mit Spitzkohl zubereiten, weil das Team vor Ort festgestellt hat, dass der geplante Espuma schon bei einem anderen Kandidaten zum Einsatz kommt. Auch fertiges Kalbsbrät als Zutat wurde nicht akzeptiert. Also haben sie mir einen Kalbsrücken hingestellt mit dem Hinweis, dass ich als gelernte Metzgerin wissen muss, wie man das verarbeitet.

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Hat’s geklappt?

Martina Koll: Absolut. Technisch ist wirklich alles reibungslos verlaufen, von daher bin ich sehr zufrieden. Dass mein Duell dann knapp an Steffen Henssler ging, kann ich verschmerzen. Letztlich ist es immer eine Frage des Geschmacks. Und als Team haben wir den Henssler ja gegrillt.

Stichwort Henssler: Sind Sie immer noch ein Fan?

Martina Koll: Total. Er war so sympathisch und nahbar, wie ich mir das immer gedacht habe. Wir haben nach der Sendung sogar noch ein Bier getrunken und ein bisschen geratscht. Und ja: Auch sein Hamburger Dialekt klingt in echt genauso toll wie im Fernsehen.

sg

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