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Ein wachsames Auge wirft Braumeister Wolfgang Sappl auf das erste Festbier von Sappl-Bräu. Hergestellt wird es extra für das Derblecken der Damischen und der Feuerwehr im März.

Bier extra für das Derblecken

Ein eigenes Bier fürs Fest

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Süffig sind der Faschingsverein De Damischen und die Freiwillige Feuerwehr Holzkirchen in das Jubiläumsjahr 2020 gestartet: Gemeinsam mit Sappl-Bräu haben die Beteiligten das Festbier für das Derblecken im März angesetzt.

Holzkirchen – Feiertechnisch dürften im Jahr 2020 in Holzkirchen neue Maßstäbe gesetzt werden. Nicht nur feiert die Feuerwehr ihr 150-jähriges Bestehen, der 1998 gegründete Faschingsverein De Damischen wird zudem Zwei. In Faschingskreisen zählen elf Jahre wie eines. Und besondere Anlässe erfordern ein besonderes Bier. Das gilt auch für einen der Höhepunkte des Jahres in der Marktgemeinde: Beim gemeinsamen Derblecken von Damischen und Feuerwehr. Hierfür hat das Holzkirchner Sappl-Bräu jetzt erstmals ein eigenes Festbier angesetzt.

„Das wird der Hammer“, ist sich Braumeister Wolfgang Sappl beim Festbier bereits jetzt sicher. Das Anbrauen bei Wildbräu in Grafing im Kreis Ebersberg sei ein richtiges Erlebnis gewesen. „Ein Brauttag mit einem Bier für Vereine ist nichts Alltägliches“, sagt er.

Wohl auch deshalb ließ sich der Braumeister, der Sappl-Bräu 2017 gemeinsam mit Hubert Poschenrieder gegründet hat, etwas Besonderes einfallen. Alle Beteiligten durften ihren Teil zum neuen Bier beitragen. „Zum Beispiel Hopfen geben oder spindeln“, erklärt Wolfgang Sappl.

So hatten Bürgermeister Olaf von Löwis als Schirmherr, Karl Eßl und Herrmann Hieber von der Feuerwehr sowie Josef Sappl senior, Ehrenvorsitzender der Damischen, jeweils eine zugewiesene Aufgabe. Die Belohnung gab es schon vor der Arbeit: „Ein Weißwurstfrühstück, wie es sich gehört“, sagt Wolfgang Sappl.

Sappl-Bräu braut 40 Hektoliter Festbier

Da gab es freilich noch kein Festbier, das muss noch sechs bis sieben Wochen gären und lagern. Aber Wolfgang Sappl weiß, was am Ende rauskommt: Ein süffiges, mildes Bier, das nicht ansteht und „von dem man vielleicht auch ein, zwei Halbe mehr trinkt. Ein helles Märzen. Wie ein Wiesnbier.“ Die Stammwürze liegt bei 13 Prozent, mit sechs Volumenprozent Alkohol ist es etwas stärker als das normale Helle, die „Feieramd Hoibe“.

40 Hektoliter – 4000 Liter – Festbier hat Wolfgang Sappl angesetzt, zehn bis 15 Hektoliter seien für das Derblecken gedacht. Die restlichen rund 2500 Liter gehen in den freien Verkauf. Mehr gibt es aber nicht. „Das Bier ist streng limitiert“, sagt Wolfgang Sappl. Deshalb wird es auch nur beim Derblecken ausgeschenkt.

Derblecken: Alle Tickets restlos vergriffen

Beim Anbrauen nicht dabei sein konnte Josef Sappl junior, Vorsitzender der Damischen und Bruder des Braumeisters. „Das ist schon schade, ich wäre gerne dabei gewesen“, bedauert er. Umso mehr gefreut haben dürfte er sich dafür über den Vorverkauf für das Derblecken. „Das war ein Wahnsinn“, sagt Josef Sappl jun. Innerhalb von drei Tagen seien alle 580 Karten restlos vergriffen gewesen. Heißt: Die Fahrzeughalle der Feuerwehr ist am 21. März bis auf den letzten Platz gefüllt.

Dabei mussten auch die Mitglieder der Damischen und der Feuerwehr für ihre Karten zahlen. „Wir wollen ein möglichst breites Publikum“, erklärt Josef Sappl jun.

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