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Holzkirchen: Diese Bilanz zieht der Fuß- und Radwegebeauftragte

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Von: Felicitas Bogner

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Ein Duplex-Fahrradständer stand mal zur Probe am Bahnhof Holzkirchen. Der Radwegbeauftragte wünscht sich grundsätzlich mehr Abstellmöglichkeiten.
Ein Duplex-Fahrradständer stand mal zur Probe am Bahnhof Holzkirchen. Der Radwegbeauftragte wünscht sich grundsätzlich mehr Abstellmöglichkeiten. © kn

Der Fuß- und Radwegbeauftragte der Marktgemeinde hat im Gemeinderat nun Bilanz gezogen. Und vorausgeblickt: 2022 soll es eine Radlkampagne beim Klimafrühling geben.

Holzkirchen – Es ist gesund und klimafreundlich. Fahrradfahren wird in Holzkirchen großgeschrieben. Um noch mehr Bürger in der Marktgemeinde zu motivieren, für gewisse Strecken auf den Drahtesel umzusteigen, soll es ab dem kommenden Frühjahr eine Radl-Imagekampagne in Holzkirchen geben. Konkret seien dafür große Plakate geplant, wie der Fuß- und Radwegbeauftragte von Holzkirchen Stefan Oestreich in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mitteilte.

Orientiert sei die Idee an der Image-Kampagne in Oberhaching. Hier sieht man von vielen Ecken auf Schilder und Plakatwände, die zum Radeln animieren wollen. Oestreich hoffe darauf, dass die Plakate im Frühjahr bereits in Holzkirchen aufgestellt sind. „Bestenfalls startet die Kampagne gleichzeitig mit dem Klimafrühling 2022“, erklärte er. Angedacht habe er auf Wahlplakatständer die Imagekampagne aufzuhängen. Überdies sei die Idee, die Plakate auf Bauzaunelemente auf Wiesen zu positionieren aktuell, im Rennen. „Das muss aber alles noch detailliert entschieden werden“, sagte er.

Zusätzlich erwähnte Oestreich in seiner Jahresbilanz, dass hinsichtlich der Abstellanlagen für Räder – also Ständer und der Gleichen – noch einiges zu tun sei. Manche würden kaum genutzt, da sie den Rahmen des Rades verkratzen würden. Andere seien verbogen. Ebenfalls sieht er Handlungspotenzial darin, dass die Stellplatzsatzung der Gemeinde auch auf Einfamilienhäuser ausgeweitet werden sollte. Er machte überdies darauf aufmerksam, dass manche Bordsteine in der Marktgemeinde eine Gefahr für Radler darstellen. „Auch drei Zentimeter sind noch zu hoch“, mahnte er. Die Bordsteine zu überqueren sei laut Oestreich nicht nur sehr unangenehm, sondern auch gefährlich.

Lob gab es von dem Beauftragten hingegen dafür, dass nach einer Ortsbegehung in diesem Jahr etwa 50 Prozent aller Poller und Umfahrungssperren von der Gemeinde entfernt worden sind. „Sie sind zwar gut gedacht aber mit dem Fahrrad recht schwer zu umfahren und vor allem, wenn man mit einem Anhänger fährt, stellen sie eine ziemliche Gefahrenquelle dar“, erklärte Oestreich.

feb

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