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Im Bereich Inselkam-Maitz hat die Gemeinde Platz für Neubauten geschaffen. In einem ersten Schritt soll der südöstliche Bereich des Areals bebaut werden, die blassen Bereiche nördlich davon (in der Grafik oben) sollen erst später folgen. 

Holzkirchen: Erschließung im Neubaugebiet ruht 

Winterpause vor Wohnungsbau

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Holzkirchen – Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet Inselkam-Maitz stehen still.  Eigentlich wollten die Gemeindewerke heuer damit fertig werden, Leitungen für Strom, Wasser, Breitband, Fernwärme und Co. zu verlegen, sagt der Bürgermeister. Daraus wird wohl nichts.

„Es handelt sich um eine Winterpause“, erklärt Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) gegenüber unserer Zeitung. Rein witterungsbedingt. Zwischendrin habe es wohl kleine Lieferschwierigkeiten gegeben. „Nichts Dramatisches.“

Derweil verhandelt die Gemeinde laut Löwis noch mit einigen Nachbarn, die nicht einverstanden mit der Bebauung sind und ihren Protest offenbar aufrecht erhalten. „Einige waren von Anfang an sehr kritisch“, meint Löwis. Im Rahmen der Auslegung des Bebauungsplans zum ersten Bauabschnitt hatten Anwohner bereits Einwände eingereicht (wir berichteten). Sie befürchteten unter anderem mehr Lärm und Verkehr und trugen Sicherheitsbedenken vor. Auch die Lebensqualität während der Bauzeit leide darunter, hieß es damals. Die Gemeinde prüfte die Punkte, entgegnete zum Beispiel, dass Lärmgrenzwerte unterschritten würden. Und argumentierte zudem mit der neuen vier Meter hohen Lärmschutzwand, die inzwischen steht. Die Beeinträchtigungen während der Bauphase würden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften liegen, so die Gemeinde.

Wie berichtet, erwächst zwischen dem nördlichen Ortsrand und Teufelsgraben eine neue Siedlung. Auf drei Bauabschnitten sollen insgesamt rund 111 Wohneinheiten entstehen. 72 Parteien umfasst der erste Bauabschnitt im Südosten, verteilt auf Mehrfamilien- und Einfamilien- sowie Doppelhäuser. Auch eine neue Querungshilfe sowie eine Linksabbiegespur – auf der Staatsstraße zwischen Holzkirchen und Otterfing – sollen später in das Wohngebiet führen.

Der Gemeinde gehört laut Löwis ein gutes Drittel der Fläche im ersten Bauabschnitt. Zum einen möchte sie Mehrfamilienhäuser mit bezahlbaren Wohnungen errichten. Diese sollen durch den Verkauf von Grundstücken für Reihenhäuser finanziert werden. Eventuell könne man das Vergabemodell, das sich vor über einem Jahr bei zwölf Bauplätzen am Grünlandweg und in Kleinhartpenning bewährt habe, in der Maitz wieder aufleben lassen. Damals wurden die Immobilien nach einem Punktesystem verteilt – besonders viele Punkte gab es zum Beispiel für Ortsansässigkeit und viele Kinder.

Darüber wolle man sich 2017 erste Gedanken machen. Das Projekt selber ziehe sich wohl noch etwas. „Die Besiedlung dauert sicher viele Jahre“, sagt der Bürgermeister. Vielleicht schaue man sich den Bebauungsplan noch mal an, prüfe, ob man alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe.

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