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Voll besetzt: Bei der Lesung von Weihbischof Wolfgang Bischof mussten extra Stühle aufgestellt werden.
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Weihbischof Bischof hat in St. Josef die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma gelesen.
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Bei der Lesung von Weihbischof Wolfgang Bischof mussten extra Stühle aufgestellt werden.
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Weihbischof Bischof hat in St. Josef die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma gelesen.
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Weihbischof Bischof hat in St. Josef die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma gelesen.
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Weihbischof Bischof hat in St. Josef die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma gelesen.
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Weihbischof Bischof hat in St. Josef die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma gelesen.
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Weihbischof Bischof hat in St. Josef die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma gelesen.

In St. Josef

„Heilige Nacht“ geht unter die Haut: Die besten Bilder der Lesung mit Weihbischof Bischof

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Bei der Lesung der „Heiligen Nacht“ mit Weihbischof Wolfgang Bischof mussten in St. Josef extra Stühle aufgestellt werden. Wer nicht dabei war, findet hier die besten Bilder.

Holzkirchen – Einen überwältigenden Konzertnachmittag erlebte Holzkirchen am Samstag in der St.-Josef-Kirche, wo Weihbischof Wolfgang Bischof mit einer szenischen Lesung von Ludwig Thomas „Heiliger Nacht“ gastierte. Eine erste begeisterte Bilanz gab es bereits, bevor die erste Zeile gelesen, der erste Ton erklungen war.

„Wir sind äußerst angenehm überrascht, dass zwei bis drei Leute zu uns gefunden haben“, scherzte Bischof eingangs, als er durch die voll besetzte Kirche blickte. Hausherr Pfarrer Gottfried Doll musste sich derweil bei jenen entschuldigen, denen er im Vorfeld gesagt hatte, dass es nicht notwendig sei, einen Platz zu reservieren. Selbst die eilig herbeigeschafften Stühle und die dicht besetzte umlaufende Bank reichten nicht aus, um allen Gästen einen Sitzplatz zu bieten, sodass einige die „Heilige Nacht“ stehend erlebten.

Angesichts der beschwerlichen Wanderung der hochschwangeren Maria und des verzweifelten Josef durch die tief verschneite Winterlandschaft, die der Weihbischof und sein Ensemble mit eindrucksvollen Stimmen skizzierten, war selbst ein Stehplatz in der behaglich warmen Kirche die weit angenehmere Lösung. Die Zeit verflog ohnehin in Windeseile. Besonders passend war der Auftakt zur Weihnachtsgeschichte, die Ludwig Thoma in der Tuften auf Grundlage des Lukas-Evangeliums ins alpenländische Umfeld übertragen hatte und die ihre Stärke gleichermaßen aus der feinen Betrachtung der Gesellschaft, wie vom Facettenreichtum der Bayerischen zieht.

Man kennt die „Heilige Nacht“ im zweifelsohne schönen musikalischen Kontext der Volksmusik. Die vom Parsberger Domkapellmeister Max Eham (1915 – 2008) vertonte und nun von seinem Neffen Markus arrangierte Komposition begeistert mit ihrer feinen, eleganten Umsetzung und einigen Überraschungen, zu denen gleich am Anfang die Klavierbegleitung zu dem von der Jungen Domkantorei fast hingehauchten „Im Woid is‘ so staad“ gehörte. So berührten Vortrag und Musik und gingen unter die Haut.

Ihm sei besonders der letzte Satz –„ob des nix bedeit, dass‘ Christkind bloß Arme g‘seng ham“ – sehr wichtig, betonte Bischof in seinen Abschiedsworten, die all jene nicht mehr hörten, die fluchtartig die Kirche verlassen hatten, kaum dass der letzte Ton des „Freuet Euch“ erklungen war.

Vorzeitig war zuvor schon Monika Kleber durch die Reihen nach hinten geeilt. „Maria ist uns abhandengekommen“, schmunzelte Bischof und erklärte, dass Kleber vor sechs Wochen Mutter geworden war. „Wir wollten‘s eigentlich so legen, dass das heute passiert, aber die Eltern hatten andere Pläne.“ Nichtsdestotrotz unterstrich der kleine Jakob, der auf den Armen der Mama durch die Kirche guckte, die Magie und das Wunder der Geschichte von Christi Geburt.

Wer bedaure, dass das Konzertjahr in St. Josef dem Ende entgegengeht, dem empfahl Pfarrer Doll das druckfrische Programm, das Pfarrgemeinderatsvorsitzender Matthias Hefter im Punsch duftenden Foyer verteilte. Auch im nächsten Jahr wird es ein abwechslungsreiches Konzertprogramm im neuem Gotteshaus geben.

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