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Kostenlos surfen am Marktplatz: So funktioniert‘s

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Von: Florian Prommer

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Mobiles Internet am Marktpaltz: Pressesprecherin Ewgenia Sabransky und Alexander Reil von der IT-Abteilung im Rathaus testen das „BayernWLAN“. © THOMAS PLETTENBERG

Gute Nachrichten für Smartphone-Nutzer: Am Marktplatz in Holzkirchen steht ein kostenloser W-Lan-Hotspot zur Verfügung. Der bietet bis zu 50 Mbit/s

Holzkirchen – Surfen, streamen, von unterwegs aus arbeiten: Damit das ständige Online-Sein nicht zulasten des mobilen Datenvolumens ihrer Kunden oder Gäste geht, richten immer mehr Restaurants, Bars und Geschäfte Internet-Hotspots ein. Auch am Marktplatz in Holzkirchen können Passante ab sofort kostenlos und denkbar einfach auf W-Lan zugreifen.

Möglich macht das ein kleiner, unscheinbarer Kasten an der Rathausfassade: ein sogenannter Accesspoint. Nutzer wählen sicht mit ihrem Smartphone oder Tablet in den Hotspot „@BayernWLAN“ ein. Anschließend müssen sie den Nutzungsbedingungen zustimmen. Wie die Marktgemeinde mitteilt, sind weder Passwörter, Anmeldedaten oder eine Registrierung erforderlich, um mit bis zu 50 Megabyte/Sekunde im Internet zu surfen. Der Empfang reicht demnach vom Rathaus bis zur Kirche St. Laurentius und der Bushaltestelle davor.

Der Hotspot in Holzkirchen ist damit einer von über 12 000 im Freistaat, an denen auf das BayernWLAN, eine Initiative der Staatsregierung, zugegriffen werden kann. Bis zum Jahr 2020 sollen rund 40 000 Hotspots kostenfrei zur Verfügung stehen. Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat fördert den Ausbau des Netzes und übernimmt die Ersteinrichtungskosten der Hotspots. Die Marktgemeinde trägt laut Rathaus die Betriebskosten in Höhe von 30,72 Euro pro Monat.

Um den Betrieb selbst muss sich die Kommune jedoch nicht kümmern, für Aufbau und Betrieb der Infrastruktur ist Vodafone zuständig, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Mobilfunkanbieter überwache zudem laufend die Funktion des Accesspoints, führe notwendige Reparaturen durch und stelle zudem den Datenschutz sicher. Der Jugendschutz werde durch Filter garantiert.

Während es weder ein zeitliches Nutzungslimit noch eine Volumenobergrenze gibt, schaltet das Rathaus das Internet zwischen 22 Uhr und 7.30 Uhr ab. Warum eigentlich, wollte Karl Bär (Grüne) jüngst im Marktgemeinderat wissen. Die zeitliche Begrenzung, erklärte Rathaussprecherin Ewgenia Sabransky, habe man eingerichtet, „um Jugendliche um diese Uhrzeit vielleicht dazu zu bewegen, nach Hause zu gehen und dort das Internet zu nutzen“. Tagsüber lässt es sich am Holzkirchner Marktplatz ganz aber bequem surfen. 

fp

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