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Erster Social-Media-Auftritt der Gemeinde

Mit Instagram mehr Bürger erreichen

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Die Marktgemeinde von ihrer besten Seite zeigen und gleichzeitig mehr Bürger für Veranstaltungen und Aktionen begeistern: Mit dem neuen Instagram-Auftritt wagt sich die Holzkirchner Verwaltung in die Welt der sozialen Netzwerke vor.

Holzkirchen – Einen offiziellen Auftritt der Marktgemeinde Holzkirchen in den sozialen Netzwerken im Internet suchte man bislang vergeblich. Während Vereine, Organisationen und Gruppen Facebook, Instagram, Twitter und Co. schon lange für sich entdeckt haben und dort auch mehr oder minder aktiv sind, hielt sich die Marktgemeinde zurück. Doch damit ist jetzt Schluss: Schon im Dezember haben Öffentlichkeitsarbeit und Standortförderung heimlich, still und leise einen Instagram-Account erstellt und die ersten Bilder hochgeladen.

Die Insta-Premiere unter @markt_holzkirchen war der Steindl-Allee in Richtung Kogl vorbehalten. Mittlerweile sind weitere 14 Bilder hinzugekommen. Etwa vom Grünen Markt, dem Marktlauf oder der winterlichen Beleuchtung. Rund 220 Follower, darunter viele Vereine oder Geschäfte aus der Gemeinde und der Region, sind mittlerweile zusammengekommen. „Eine stolze Zahl“, findet Cornelia Weber von der Öffentlichkeitsarbeit, die den Account gemeinsam mit der Standortförderung betreibt.

Ja zu Instagram, keine Freigabe für Facebook

Offiziell „live“ gegangen ist der Account zum Winterzauber, die Idee, in den sozialen Netzwerken aktiv zu sein, sei aber schon länger auf der Wunschliste gestanden, betont Weber. Doch Bedenken beim Datenschutz machten vorerst einen Strich durch die Rechnung. Deshalb habe es von dem Beratungsunternehmen Secure Consult auch keine Freigabe für Facebook gegeben. Mit Instagram konnten sich die externen Berater allerdings anfreunden.

Und so tüftelte die Verwaltung in den vergangenen Monaten ein Konzept aus, wie der neue Kanal bespielt werden soll. Bei den Inhalten liegt der Fokus auf Veranstaltungen in Holzkirchen, Aktuellem aus dem Gemeindeleben oder einfach schönen Bildern aus der Region. Um von den Followern auch entsprechend wahrgenommen zu werden, muss der Account freilich regelmäßig mit neuen Inhalten gefüllt werden. „Wir versuchen, zweimal in der Woche etwas zu posten oder eine Story zu erstellen“, sagt Weber. Der Unterschied: Während ein Bild dauerhaft auf dem Account zu finden ist, bleiben Storys nur für 24 Stunden sichtbar.

Holzkirchen bläst nicht zur Socia-Media-Offensive

Schöne Bilder aus der Region können auch die Follower der Marktgemeinde beisteuern. Dafür müssen sie ihre Fotos nur mit dem Hashtag #wirliegenrichtig versehen. „Damit können wir diese filtern und wenn passend anschließend – mit Erlaubnis des Nutzers – über unser Profil teilen“, sagt Weber.

Der Instagram-Account dient dabei nicht nur zur Imagepflege, sondern soll auch ein breiteres Publikum erreichen, das weniger auf die Homepage oder ins Gemeindeblatt schaut. „Die Zielgruppe liegt zwischen 18 und 35 Jahren“, erklärt Weber. Die erste Auswertung belege, dass mit dem Instagram-Account genau diese angesprochen werden.

Mit dem neuen Instagram-Account bläst die Marktgemeinde allerdings nicht zur Social-Media-Offensive. „Wir wollen erst einmal bei Instagram Fuß fassen und dann schauen, wo die Reise hingeht.“, erklärt Weber. Einen konkreten Plan für weitere Social-Media-Auftritte gebe es nicht.

Warum nicht auch Facebook?

Zustimmung fand der erste Social-Media-Auftritt der Gemeinde Holzkirchen in der jüngsten Hauptausschuss-Sitzung. Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) – selbst sehr aktiv – berichtete, er habe sich gefreut, als die Verwaltung ihm den Vorschlag unterbreitet habe und „gleich grünes Licht gegeben.“ Auch CSU-Ortsvorsitzender Sebastian Franz lobte die Verwaltung für diesen Schritt – fragte aber auch, warum man sich nur auf Instagram fokussiere. „Warum nicht auch Facebook?“, wollte er wissen, „das gehört ja dazu und stünde der Gemeinde gut zu Gesicht.“ Zum Hintergrund: Facebook hat Instagram 2012 für etwa 760 Millionen Euro aufgekauft. 

Geschäftsleiter Robert Haunschild erklärte, dass Facebook datenschutzrechtlich schwerer zu handhaben und die Pflege des Accounts aufwendiger sei. „Da bekommt es eine politische Dimension“, sagte er. Das wolle die Verwaltung vermeiden. Auf Instagram stünden die Impressionen im Vordergrund, es gehe darum, die Marktgemeinde attraktiv darzustellen. „Facebook bringt uns da nicht weiter“, schloss Haunschild. Diese Erklärung erschloss sich Franz nicht. „Man kann mit einem Schritt beides pflegen“, sagte er mit Verweis auf die Möglichkeit, die Bilder automatisch zu teilen.

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