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So schauen sie aus: 25 dieser Lint-Züge hat die BOB bestellt.

Vertrag unterzeichnet

Neue BOB-Flotte bestellt: Ab dann sollen die Lint-Züge durchs Oberland fahren

Die BOB tauscht ihre Flotte aus. Nun sind die neuen Züge bestellt. Es wurde auch bekannt, ab wann die neuen Lint-Züge durchs Oberland fahren sollen.

Holzkirchen - In Zukunft will die Bayerische Oberlandbahn (BOB) ihre Kunden in neuen, moderneren Dieselzügen durchs Oberland kutschieren. Die Züge vom Typ Lint, die bekanntlich angeschafft werden, sind leiser, komfortabler und versprechen eine geringere Feinstaubbelastung als die derzeitigen Integrale. Mit der Vertragsunterzeichnung im September hatte Ilse Aigner, ehedem noch Bayerische Verkehrsministerin, den Flottenaustausch besiegelt. Nun sind die neuen Züge auch bestellt. 

Die Bayerische Oberlandbahn GmbH hat mit dem Hersteller Alstom einen Vertrag über die Lieferung von 25 Regionalzügen vom Typ Coradia Lint unterzeichnet. Sie sollen ab Sommer 2020 auf den Strecken München - Holzkirchen - Lenggries/Tegernsee/Bayrischzell eingesetzt werden. Die Dieseltriebwagen werden in Alstoms weltweit größtem Produktionswerk im niedersächsischen Salzgitter hergestellt. „Wir freuen uns, mit unserem bewährten Coradia Lint für hohe Zuverlässigkeit und mehr Fahrkomfort im Bayerischen Oberland beizutragen“, wird Jörg Nikutta, Geschäftsführer für Alstom in Deutschland und Österreich, in einer Pressemitteilung zitiert. Und weiter: „Die Fahrgäste können sich auf moderne, leisere und barrierefreie Züge freuen.“ 

Der Coradia Lint erreicht demnach eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde. Die zweiteiligen Züge haben eine an die Bahnhöfe im BOB-Netz angepasste Einstiegshöhe von 73 Zentimetern und eine Sitzplatzkapazität für insgesamt 158 Fahrgäste sowie zwölf Fahrradstellplätze. Laut Hersteller zeichnen sie sich durch eine großzügige Sitzanordnung aus. Die Züge sind alle mit Laptopsteckdosen, einem digitalen Fahrgastinformationssystem sowie Videoüberwachung ausgestattet.

 Wie berichtet, fungieren die Lint-Züge allerdings nur als Zwischenlösung, bis das Streckennetz im Oberland elektrifiziert ist.

Lesen Sie auch: Krebsgefahr: Initiative macht sich gegen Bahn-Oberleitungen stark

fp

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