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Rufbus „hoki“ ist ein Erfolgsmodell

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Ein Erfolgsmodell ist der Rufbus „hoki“, der nicht nach einem Fahrplan, sondern nach Bedarf verkehrt.
Ein Erfolgsmodell ist der Rufbus „hoki“, der nicht nach einem Fahrplan, sondern nach Bedarf verkehrt. © Gemeinde Holzkirchen

Erst seit zwei Monaten ist der Rufbus „hoki“ in Holzkirchen unterwegs, doch schon jetzt sind seine Fahrten ungemein gefragt: 8283 Anfragen verzeichnete die Gemeinde seither. Das berichtete Standortförderin Eva-Maria Schmitz in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Orts- und Verkehrsplanung.

Holzkirchen – Er fährt nicht nach einem festen Fahrplan, sondern nach Bedarf, also „on demand“. Die Rede ist von „hoki“, den die Gemeinde Holzkirchen im September auf die Straße gebracht hatte (wir berichteten). Standortförderin Eva-Maria Schmitz verzeichnet seither einen regelrechten Run auf das neue Angebot.

Allerdings wurden längst nicht alle 8283 Buchungsanfragen bedient: 1148 Fahrten gewährleistete die Gemeinde in den zurückliegenden zwei Monaten. Dabei wurden mehr als 2000 Passagiere befördert. „Wir können zurecht sagen, dass hoki ein Erfolgsmodell ist“, sagte Bürgermeister Christoph Schmid (CSU). Hubert Müller (FWG) ergänzte: „In Hartpenning sehe ich ihn zwei bis drei Mal am Tag fahren.“

Dass bei weitem nicht alle Buchungsanfragen erfüllt werden konnten, liegt nicht an den Kapazitäten der beiden silbernen Minivans mit grüner Aufschrift. „Wir verzeichnen Buchungsanfragen aus Warngau, Valley und Sachsenkam“, erklärte Schmitz, „aber dort verkehrt der Hoki gar nicht.“ Außerdem kommen laut Schmitz zahlreiche Buchungsanfragen für Uhrzeiten nach Betriebsschluss. Etwa am Wochenende nach 1 Uhr – hoki fährt freitags und samstags aber nur bis 1 Uhr. Montag bis Donnerstag ist um 20 Uhr Betriebsschluss.

Die Zahl der Haltestellen ist seit der Jungfernfahrt von 150 auf 240 gewachsen – ein Plus von 90 Haltestellen. Neu ist auch, dass die Tickets nun digital in der App bezahlt werden können. Mit Kreditkarte, via Paypal oder Lastschrift. Bislang zahlten die Fahrgäste bar beim Fahrer.

Neues gibt es auch von der Ortsbuslinie 1: die Gemeinde will demnächst ihren Fahrplan ändern. Die Abfahrt am Bahnhof ist dann nicht mehr um 7.30 Uhr, sondern um 7.33 Uhr. So soll der Fahrplan des Ortsbusses mit dem der BRB harmonisiert werden, um den Anschluss sicherzustellen. Nach Angaben von Eva-Maria Schmitz legte die Ortsbuslinie 1 im September 1 938 Fahrten zurück. Am größten ist die Auslastung in den Morgenstunden. Zur Mittagszeit sind demnach wenige bis gar keine Passagiere unterwegs. Ab 15.30 Uhr steigt die Zahl der Nutzer wieder deutlich an.

Schmitz berichtete auch über das neue Seniorenticket. Von Anfang bis Mitte November wurden 140 Karten an Berechtigte ausgegeben.  

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