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Wegen der Verkehrssicherungspflicht entfernte die Firma die Bäume.

Firmenchef sagt: Wurzelwerk wächst schon in Gehweg

Isartaler Holzhaus: Bürgerin traurig über Baumfällung

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Holzkirchen - Weil die Wurzeln schon in den Gehweg wuchsen, ließ Isartaler Holzhaus auf dem Firmengelände zwei Ahornbäume fällen. Das bedauert eine Bürgerin. 

Silke Cahlik aus Holzkirchen ist traurig: „In der Münchner Straße sind am Samstag drei Bäume auf dem Gelände der Isartaler Holzhaus entfernt worden, die noch vor zehn Tagen wunderschön aussahen“, schreibt sie an unsere Zeitung. „Jetzt wirkt die Straße noch kahler an dieser Stelle“, meint die Bürgerin. „Und ich habe die Befürchtung, dass dies Autofahrer noch mehr dazu animiert, hier schneller zu fahren, als sie es ohnehin schon tun.“

August Inselkammer junior, Geschäftsführer von Isartaler Holzhaus erklärt die Fällung der beiden großen Ahornbäume auf seinem Firmengelände auf Anfrage so: „Das Wurzelwerk ging bereits in den Gehweg rein.“ Gerade in der Frostperiode bestehe die Gefahr, dass der Gehweg dann aufplatzt. Seine Firma wollte da kein Risiko eingehen. „Immerhin gehen da täglich bestimmt hundert Kinder vorbei“, sagt er. Daher hatte in diesem Fall die Verkehrssicherungspflicht Vorrang. „Dass wir nicht leichtfertig mit Holz umgehen, müsste ja bekannt sein“, sagt der Unternehmer, der hauptsächlich mit dem Werkstoff Holz arbeitet. Eine Ersatzpflanzung sei an der Stelle momentan nicht vorgesehen. „Aber meine Familie pflanzt bestimmt anderswo 1000 Bäume im Jahr“, sagt Inselkammer. Bauten anstelle der gefällten Ahornbäume seien von Seiten seiner Firma nicht geplant.

Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) betont, dass die Gemeinde bei Bäumen auf privatem Grund kaum Einfluss habe – noch dies wolle. Eine Baumschutzverordnung – die Fällungen strenger regeln würde und unter Umständen nur nach Genehmigung möglich machen würde – gibt es in der Marktgemeinde nicht. Und eine solche lehnt Löwis auch ab – im Namen der Entscheidungsfreiheit der Eigentümer. In Bebauungsplänen sei jedoch oft geregelt, was ein Privatmann tun darf. Von Seiten der Bürger allerdings kommt ab und an der Wunsch nach solch einer Verordnung auf (wir berichteten)

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