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Die Gerüste bleiben vorerst, weil Spenglerarbeiten noch ausstehen. 

Projekt kostet jetzt rund elf Millionen Euro 

St. Josef: Kosten für Neubau steigen 

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Statt bislang rund 10,63 Millionen kostet der Neubau von St. Josef samt Kapelle laut Ordinariat nun circa elf Millionen Euro. 

Holzkirchen –  „Das liegt an der Marktsituation“, erklärt Pressesprecherin Bettina Göbner gegenüber unserer Zeitung. Es seien zwar viele Angebote erfragt worden, am Ende meldeten sich aber nur etwas teuerere Firmen. Die Erhöhung sei aber noch in der Risikoreserve mit drin. Mit den falsch verlegten Dachschindeln auf der Werktagskapelle (wir berichteten) habe die Preissteigerung nichts zu tun. Das trage die verantwortliche Firma, die den Fehler schon ausgebessert hat.

Wegen der Wetterbedingungen ging auf der Baustelle in den vergangenen Wochen nicht so viel voran, sagt Göbner. Das Oberlicht, also das Glasfenster im Dach der kegelstumpfförmigen Kirche, sei bereits eingebaut. Allerdings stehen noch ein paar Spenglerarbeiten aus. „Daher bleibt das Gerüst vorerst stehen“, erklärt die Sprecherin. In einem nächsten Schritt werde der Estrich am Boden aufgetragen – in Kirche und Kapelle. Dafür seien allerdings einige Tage mit Plustemperaturen notwendig. In der Kapelle beginnen die Arbeiter im März, die Innenverkleidung an den Wänden anzubringen.

Man liege gut im Zeitplan, sagt Göbner. Bis Ende 2017 soll nach wie vor die Fertigstellung erfolgen. Bis die Gläubigen Gottesdienste in der neuen St. Josefs-Kirche feiern dürfen, dauert es aber noch länger. „Die Weihe wird im Februar oder März 2018 sein“, schätzt Göbner. In der Zwischenzeit stehen verschiedene Probebetriebe, Abnahmen und eventuelle Mängelbeseitigungen auf der Tagesordnung. Auch die wieder eingebaute Orgel muss dann gestimmt werden.

Die Pläne für das neue Pfarrzentrum hängen hingegen wie gehabt in der Warteschleife. „Es gibt noch keine Genehmigung“, sagt Göbner. Dieses Bauvorhaben werde noch in den Kirchen-Gremien verhandelt. Es gehe auch darum, finanzielle Mittel freizugeben, das müsse der Vergabeausschuss in der Erzdiözese entscheiden. Wie lange das dauert, kann Göbner derzeit nicht prognostizieren.  mar

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