Aus dem Polizeibericht

Beinahe-Brand und Schild-Karambolage: Einsatzkräfte auf A8 gefordert

Gleich zu mehreren Einsätzen rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Wochenende auf die A8 aus. Unter anderem rammte ein Rentner einige Verkehrsschilder. Ein Überblick.

Holzkirchen/Weyarn - Den Auftakt des Einsatz-Marathons auf der A8 am Samstag machte ein Auffahrunfall morgens gegen 8 Uhr. Gut zwei Kilometer vor der Ausfahrt zum Parkplatz bei Seeham bremste eine 46-Jährige aus dem Landkreis München ihren Volvo verkehrsbedingt ab – was eine 54-Jährige aus Bamberg allerdings übersah. Sie fuhr mit ihrem VW Polo auf den Volvo auf. Zwar wurde niemand verletzt, jedoch mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Polizisten verhindern Motorbrand

Wenig später hat eine zufällig anwesende Einheit der Bereitschaftspolizei einen Motorbrand verhindert. Kurz vor der Anschlussstelle Holzkirchen hatte der Motorraum eines BMW am Samstagmittag zum Qualmen angefangen. Mit einem Bordfeuerlöscher konnten die Beamten das aufkeimende Feuer eindämmen, bis die Feuerwehr anrückte. Sie leistete noch letzte Löscharbeiten und überprüfte die Dämmung in der Motorhaube auf Glutnester. Der BMW eines 32-Jährigen Münchners musste abgeschleppt werden. Sachschaden: 3000 Euro. Wegen des Einsatzes bildete sich ein erheblicher Stau – vor allem durch Gaffer, wie die Autobahnpolizei berichtet.

Rentner mäht Verkehrsschilder um

Noch am gleichen Nachmittag fuhr ein 80-Jähriger mehrere Verkehrsschilder entlang der Autobahn um. Offenbar hatte er im dichten Verkehr in Richtung Salzburg die Übersicht verloren. Nach Polizeiangaben wollte der Mann aus Tegernsee gegen 14.40 Uhr an der Anschlussstelle Holzkirchen von der Autobahn abfahren. Dabei, so scheint es, verwirrten ihn wohl der freigegebene Seitenstreifen und das hohe Verkehrsaufkommen. Dadurch verpasste er die Ausfahrt und fuhr gleich mehrere Verkehrsschilder und die große Ausfahrt-Tafel um. Sein Ford erlitt dabei Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Der 80-Jährige blieb unverletzt. Den Schaden beziffert die Polizei auf 20 000 Euro.

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