Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt

Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt
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Gefahrenstelle: Die Marktgemeinde will die Situation an den Einmündungen der Diestramszeller Straße (im Vordergrund) und der Zufahrt zur Traglufthalle (im Hintergrund) entschärfen, wo jüngst ein Asylbewerber von einem Auto erfasst wurde.

Nach schwerem Unfall

B13: Gemeinde will sich für mehr Sicherheit einsetzen

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Holzkirchen – Was manche befürchteten, ist traurige Realität geworden: Ein junger Asylbewerber ist beim Überqueren der B 13 auf Höhe der Traglufthalle schwer verunglückt. 

Bei dem Unfall am 7. Juli wollte der 19-Jährige mit dem Radl an der Einmündung der Zufahrt zur Traglufthalle auf die andere Straßenseite, übersah ein Auto auf der B13 und wurde erfasst. Mit schweren Kopfverletzungen wurde der junge Mann in eine Klinik geflogen.

 „Wir sollten schauen, dass wir zusammen mit dem Landratsamt diese Gefahrenstelle schnell entschärfen“, forderte Sebastian Franz (CSU) jetzt im Hauptausschuss. Er selbst war kurz nach dem Unfall zufällig an der Unglücksstelle vorbeigekommen. „Wir haben im Vorfeld viel über das Problem geredet. Jetzt ist halt doch was passiert.“ 

Franz schlug vor, vor dem brisanten Übergang die Geschwindigkeit auf der B 13 zu begrenzen. „Und man sollte Extra-Schilder aufstellen, die darauf hinweisen, dass dort Menschen die Straße queren.“ Die Hoffnung, dass die Flüchtlinge Feldwege und die Thanner Straße nutzen, um in den Ort zu kommen, habe sich nicht erfüllt. 

Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) sagte zu, beim Landratsamt vorzufühlen. Ob sich die Behörde auf eine Beschilderung einlässt, wollte Löwis nicht versprechen. „Laut Plan wird die Traglufthalle im April 2017 schon wieder abgebaut“, wusste der Bürgermeister. Zudem will er nachfragen, ob sich weitere Fahrradkurse für Flüchtlinge organisieren lassen. 

Hubert Müller (FW) verwies darauf, dass auch die nahe Einmündung der Dietramszeller Straße (Staatsstraße 2073) eine Gefahr darstelle – insbesondere, wenn dort Linksabbieger auf der B 13 warten müssten. „An dieser Einmündung ist mehr los als man denkt“, bestätigte Löwis.

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