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Nachverdichtung: Am südöstlichen Ortsrand von Kleinhartpenning soll nicht nur in der Baulücke, sondern auch auf den östlich angrenzenden bebauten Parzellen (r.) mehr Wohnnutzung möglich sein. 

Nachverdichtung

Mehr Wohnungen in Kleinhartpenning

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In Kleinhartpenning wird am südöstlichen Ortsrand nachverdichtet. Wie viele Wohnungen entstehen, ist aber noch nicht klar.

Holzkirchen Am südöstlichen Ortsrand von Kleinhartpenning wird nachverdichtet. Der Bauausschuss des Holzkirchner Gemeinderats beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, den bestehenden Bebauungsplan entsprechend aufzuweiten. Profitieren wird davon eine noch gänzlich freie Baulücke südlich der Dorfstraße; zudem bekommen die Besitzer der sich östlich anschließenden Baureihe die Möglichkeit, auf ihren Grundstücken zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Auslöser des Verfahrens ist ein Antrag des östlichsten Grundstücksbesitzers aus dem Jahr 2018; gewünscht ist ein Anbau im Westen des bestehenden Gebäudes, um darin eine zusätzliche Wohneinheit unterzubringen. Wenig später folgte eine weitere Anfrage für das gleiche Gebiet. Wie Cornelia Weber von der Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus auf Anfrage mitteilt, will die Eigentümerin eines bisher als Baulücke geführten Grundstücks nicht nur Baurecht für ein, sondern möglichst für zwei Gebäude erwirken.

Die beiden Anträge veranlassten die Bauverwaltung im Rathaus, in die nötige Bebauungsplan-Änderung auch die drei bebauten Grundstücke an der Dorfstraße einzubeziehen, die dazwischen liegen. „Um eine geordnete, städtebauliche Entwicklung zu erreichen“, wie Weber erklärt. Angesichts des allgemeinen Wohnraummangels in Holzkirchen sei eine Nachverdichtung wünschenswert. So sollen künftig zwei Vollgeschosse möglich sein. „Die Wandhöhen sind aber noch nicht festgelegt“, sagt Weber. Gauben oder Quergiebel werden aber wohl wie bisher ausgeschlossen.

Nachverdichtung: Wie viele Wohnungen entstehen, ist offen

Die Grundflächen der Baukörper sollen entsprechend der jeweiligen Grundstücksgröße angepasst werden. Denkbar ist, dass für Garagen und Stellplätze keine separaten Bauräume mehr ausgewiesen werden. Stellplätze könnten damit also auch außerhalb des Bauraumes platziert werden.

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Wie viele zusätzliche Wohneinheiten entstehen, ist laut Weber noch nicht genau abzusehen. „Der dörfliche Charakter des Ortsteils Kleinhartpenning soll erhalten bleiben“, versichert die Sprecherin, „der Bau von Mehrfamilienhäusern ist deswegen ausgeschlossen.“ Der Bereich wird weiterhin als „Dorfgebiet“ eingestuft.

Die Bauverwaltung im Rathaus bekam den Auftrag, einen ersten Entwurf für die Bebauungsplanänderung vorzulegen.  

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