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Der nicht genehmigte Spielplatz steht immer noch. 

Der Spielplatz steht noch

Pferdepark: Betreiber hat Auflagen noch nicht erfüllt

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Egon Kaiser, Betreiber des Pferdeparks Oberland, hat die von den Behörden geforderten Auflagen noch nicht erfüllt. Das hat das Landratsamt bei einer Kontrolle festgestellt. 

Kleinhartpenning – Egon Kaiser, Betreiber des Pferdeparks Oberland in Kleinhartpenning, hat die von den Behörden geforderten Auflagen offenbar immer noch nicht erfüllt. Wie Birger Nemitz, Pressesprecher im Landratsamt gegenüber unserer Zeitung erklärt, hat Kaiser den im Osten des Geländes befindlichen Abenteuerspielplatz noch nicht abgebaut. Das habe eine Kontrolle des Landratsamts ergeben. Ob die nicht genehmigten Parkplätze inzwischen entfernt wurden, konnten die Mitarbeiter nicht feststellen – weil zu dem Zeitpunkt noch Schnee lag. Weitere Kontrollen werden bei besserem Wetter folgen, kündigt Nemitz an. Auf jeden Fall noch vor der geplanten Wiedereröffnung um Ostern herum. Auch andere Auflagen gilt es bis dahin zu erfüllen (wir berichteten).

Derweil warte das Landratsamt auf die Unterlagen der Marktgemeinde Holzkirchen. Wie berichtet, hatte Kaiser Anfang Februar erneut einen Antrag im Bauausschuss gestellt. Demnach wollte der Betreiber eine weitere Zufahrt westlich der bestehenden samt Parkplatz mit 28 Stellplätzen, einen Spiel- und Lernplatz sowie ein Fallkissen auf seinem Anwesen in Kleinhartpenning genehmigt bekommen. Unklar war, ob es sich dabei um bereits bestehende Einrichtungen handelt oder neue. „Wir müssen prüfen, ob die einvernehmlich abgelehnten Bauten jetzt nachträglich legalisiert werden sollen“, erklärt Nemitz.

Immer wieder würden sich Anwohner an das Landratsamt wenden, um sich nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Laut Nemitz befürchten sie vor allem zusätzlichen Verkehr. „Wir haben Kaiser schon mehrfach angemahnt und stehen in Kontakt mit ihm“, sagt der Sprecher. Kommt der Betreiber den Forderungen nicht nach, gebe es zwei Möglichkeiten. „Entweder wir erlassen eine Beseitigungsanordnung.“ Das heißt, das Landratsamt setzt dem Betreiber eine Frist, bis wann er die Bauten entfernt haben muss. Verbunden ist das mit Zwangsgeldern, die dann sukzessive steigen. Oder es droht ein Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Ordnungsgeldern. „Beides ist aber noch nicht erfolgt.“

Wie berichtet, hatte der Pferdepark für viel Wirbel gesorgt. Kurz gesagt, hatte Kaiser einige Anlagen ohne Genehmigung errichtet und den Eindruck vermittelt, auf dem Gelände einen Freizeitpark einzurichten. Genehmigt sind aber nur Gestüt, Pferdepension und Zucht.

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