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So kann es weitergehen meinen (v.l.) Peter Ungelenk (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Konrad Buckel (Vorstandsvorsitzender), Bertrand Mayer (ausscheidender Aufsichtsrat), Christian Albrecht (Genossenschaftsverband Bayern) und Anton Kaffl (Aufsichtsratsvorsitzender). 

Bank setzt auf Nachhaltigkeit

Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

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Die Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing steigerte im Geschäftsjahr 2018 ihre Bilanzsumme, machte aber weniger Gewinn. Der Vorstand ist zufrieden.

Holzkirchen – Die Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing steigerte im Geschäftsjahr 2018 ihre Bilanzsumme, machte aber weniger Gewinn. Die Bilanzsumme wuchs um 33 Millionen Euro auf 362 Millionen Euro, ein Plus von zehn Prozent. Der Gewinn sank aber um sechs Prozent von 450 000 Euro auf 425 000 Euro. Das verkündete Vorstandsvorsitzender Konrad Buckel auf der Vertreterversammlung im Altwirt in Großhartpenning. Der etwas niedrigere Gewinn sei vor allem normalen Schwankungen und den geringen Zinsen geschuldet, erklärte sein Stellvertreter Peter Ungelenk auf Nachfrage der Heimatzeitung.

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Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Buckel war mit dem Geschäftsjahr zufrieden. „Wir sind nach wie vor auf dem richtigen Weg“. Die Zahlen zum Beweis: Die Kundeneinlagen stiegen um 22 Millionen Euro auf 301 Millionen Euro. Das Kreditgeschäft wuchs um zwölf Prozent. Die Mitglieder erhalten eine Dividende in Höhe von fünf Prozent. Der Rest des Gewinns fließt in das Eigenkapital.

„Auf diesem Ergebnis darf man sich nicht ausruhen“, sagte Buckel. Die nächsten Jahre blieben durch die weiter niedrigen Zinsen herausfordernd. Dennoch sei die Raiffeisenbank auf diese ungünstigen Zeiten gut vorbereitet.

Ein Grund dafür sei das Engagement der Bank für Nachhaltigkeit. Das komme auch bei ihren Kunden an, sagte Buckel. Immer mehr von ihnen legten ihr Geld in nachhaltigen und ethischen Fonds an. Ihnen sei eben nicht egal, was mit ihrem Geld passiere. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Anton Kaffl lobte das gute Miteinander innerhalb der Bank.

Bei der Vertreterversammlung standen auch Wahlen auf der Agenda. Thomas Vellante wurde für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Bertrand Mayer konnte aufgrund der erreichten Altersgrenze nicht mehr antreten und schied aus dem Aufsichtsrat aus. Christian Albrecht vom Genossenschaftsverband Bayern sowie der Vorstand und der Aufsichtsrat ehrten Mayer für seine langjährige Tätigkeit und wünschten ihm für die Zukunft das Allerbeste. Seine Nachfolge tritt Annemarie Reimann an.

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