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Hilfesuchender am Straßenrand: Der Rumäne, den die Polizei 

Sie wollten nur helfen - aber er hatte das eigentlich ganz anders geplant

Freundliche Helfer bringen Betrüger in Schwierigkeiten

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Holzkirchen - Ein Rumäne (50) "erbettelte" Geld mit einer Masche, die auf die Hilfsbereitschaft der Autofahrer abzielt. Nur: Mit so viel Hilfeleistung hatte der Mann nicht gerechnet.

Der Trick ging nach hinten los. Ein Rumäne (50) täuschte in der Föchinger Hauptstraße in Holzkirchen eine Autopanne vor. Sein Auto stand mit Warnblinkanlage am Straßenrand und der Fahrer winkte - laut Polizei Holzkirchen teils "wie verrückt". Sein Ziel war aber wohl ein ganz anderes: Nämlich Geld - vermeintlich für Benzin - von hilfsbereiten Autofahrern abzuknöpfen. 

Die halfen auch - nur nicht, wie von dem Rumänen erhofft. Aufmerksame Autofahrer verständigten - aus reiner Hilfsbereitschaft heraus - die Polizei. Ein Pkw-Fahrer braucht Hilfe in Föching, lautete die Meldung, die bei der Polizei Holzkirchen einging. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie sich das "Pannenfahrzeug", ein Renault, genauer unter die Lupe nahmen. Der Tank war randvoll. Die Polizei fand schon eine große Anzahl an Münzen - wohl das "Benzingeld". Nun ermittelt die Polizei gegen den Mann wegen Betrug.

Die Masche ist übrigens nicht neu und macht gerade in ganz Deutschland Schule. Auch im Landkreis wurden erst vor Kurzem zwei Rumänen erwischt, die mit der selben Tour über 1300 Euro "erwirtschafteten".

kmm

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