Überzeugende Arbeit: die noch an der Schule verbliebenen Macher der „Mein Holz“-Erstausgabe (v.l.) Severin Mulzer, Melina Steinbauer, Barbara Eiler und Paul Meißner.
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Überzeugende Arbeit: die noch an der Schule verbliebenen Macher der „Mein Holz“-Erstausgabe (v.l.) Severin Mulzer, Melina Steinbauer, Barbara Eiler und Paul Meißner.

Schülerzeitungswettbewerb

„Mein Holz“ erhält Förderpreis

Holzkirchen – Das Erstlingswerk ist gelungen. Das sehen nicht nur Schüler und Lehrer an der Fachoberschule Holzkirchen so, sondern auch die Jury beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder.

Als Schulleiter Josef Schlemmer zum Abschluss seiner Tätigkeit an der Fachoberschule Holzkirchen den Ehrengästen bei der Absolventen-Verabschiedung eine druckfrische Erstausgabe von „Mein Holz“ überreichte, war er sichtlich erfreut, dass noch in seiner Amtszeit der Traum von einer Schülerzeitung wahr geworden war. Wie begeistert wird der Pädagoge nun sein, da diese nun beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundesratspräsidenten Reiner Haseloff mit dem Förderpreis in der Kategorie „Berufliche Schulen“ ausgezeichnet wurde.

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Hauptpartner des Wettbewerbs ist er Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger. Die Friedrich Ebert-Stiftung unterstützt als Kongresspartner den zweitägigen Wettbewerb in Hamburg, der heuer aus gegebenem Anlass digital stattfand. „Wir sind sehr stolz, dass wir das gleich mit dem ersten Exemplar geschafft haben“, freut sich Lehrerin Regine Romatka-Hort. Zusammen mit Christiane Danner hat sie das Schülerprojekt von Anfang an begleitet. Wobei die beiden im Journalismus erprobten Pädagoginnen betonen, dafür ausschließlich in die Beraterrolle zu schlüpfen. Auf die Beine gestellt haben „Mein Holz“ Johanna Blechinger, Barbara Eiler, Jannis Fornacon, Celina Hiebler, Paul Meißner, Severin Mulzer, Michael Scheichl und Melina Steinbauer.

Die Themenmischung gefällt, die Vielfalt der Darstellungsformen ebenso

Die Erstausgabe stieß nicht nur bei Mitschülern und Lehrern auf großes Interesse. Auch die Jury, bestehend aus Vertretern der Bundesländer, der Jugendpresse Deutschlands, Lehrern und Schülern sowie weiterer Kooperationspartner, habe „Mein Holz“ in besonderem Maße überzeugt, betonte Claudia Gaull, die Landesbeauftragte des Bayerischen Schülerzeitungswettbewerbs, in ihrer Laudatio. Gefallen hätten sowohl die Mischung der Themen aus dem Schulleben, als auch philosophischen, politischen und lebenspraktischen Betrachtungen in unterschiedlichen journalistischen Darstellungsformen wie Interview, Umfragen, Essays, Reportagen und Rezensionen. Als auch das klare, ruhige Layout überzeugte.

Der Preis: ein Workshop der Mobilen Medienakademie der Jugendpresse

Verbunden ist die Auszeichnung mit einem Workshop der Mobilen Medienakademie der Jugendpresse, wahlweise an der Schule oder digital gibt es ein kostenloses Coaching für die Holzkirchner Schülerzeitungsmacher, bei dem nicht nur „Mein Holz“ analysiert wird. Entsprechend der Wünsche und Interessen des Journalisten-Nachwuchses gibt es eine individuelle Fortbildung zu Layout und Themen. Eine feierliche Siegerehrung soll im September stattfinden.

Die zweite Ausgabe von „Mein Holz“ ist bereits in Arbeit

Längst sitzen die noch an der Schule verbliebenen Schülerzeitungsmacher Eiler, Meißner, Mulzer und Steinbauer gemeinsam mit den neu hinzugekommenen Annika Baur, Korbinian Endler, Julia Hensel, Johanna Rest und Constantin Wagner an der zweiten Ausgabe von „Mein Holz“. Inzwischen sei das Team einigermaßen routiniert und mit einem besseren Layout-Programm ausgerüstet. „Thematisch wird es noch umfangreicher und abwechslungsreicher, inhaltlich witzig und optisch gefälliger“, kündigt Lehrerin Regine Romatka-Hort die zweite Ausgabe der FOS-Schülerzeitung an.

Heidi Siefert

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