Weil er ihr an den Hintern gelangt hatte

Somalierin schüttet Nigerianer Topf siedendes Fett ins Gesicht - Koma

Holzkirchen - Ein Streit im Container-Flüchtlingsheim ist total eskaliert: Offenbar weil er sie begrapschte, schüttete eine Somalierin einem Nigerianer heißes Fett ins Gesicht.

Das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd berichtet:

Schwer verletzt wurde ein 31-jähriger Nigerianer am vergangenen Mittwoch 17.08.2016 bei einem Streit in einer Asylbewerberunterkunft in Holzkirchen. Eine 32-jährige Frau aus Somalia schüttete dem Mann heißes Fett ins Gesicht, weil dieser sie angeblich unsittlich berührt hätte. Die Kriminalpolizei Miesbach hat zur Klärung des Sachverhaltes die Ermittlungen aufgenommen.

In einer Gemeinschaftsküche der Asylbewerberunterkunft in der Erich-Kästner-Straße in Holzkirchen kam es am 17.08.2016, gegen 09:00 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Asylbewerbern. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll ein 31-jähriger Nigerianer einer 32-jährigen Somalierin, die sich gerade in der Küche beim Kochen befand, ans Gesäß gefasst haben. Die Frau habe daraufhin in einem Streitgespräch dem Mann einen Topf mit heißem Fett ins Gesicht geschüttet.

Der Nigerianer lief daraufhin aus der Unterkunft und lies sich von einer Passantin zur Polizei nach Holzkirchen fahren. Die Beamten erkannten sofort die Notsituation des Mannes und alarmierten einen Notarzt. Schließlich wurde der Verletzte mit schwersten Verbrennungen in eine Spezialklinik nach München geflogen. Seit dieser Zeit liegt der Mann im Koma, da etwa 20 Prozent seiner Haut verbrannt sind. Welche Schäden der Nigerianer genau davontragen wird, ist noch nicht abzusehen.

Die Kriminalpolizei Miesbach ermittelt nun wegen schwerer Körperverletzung gegen die 32-jährige Frau bzw. wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage gegen den Mann.

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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