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Kein Durchkommen: Ab Mittwoch, 26. April, ist die Anschlussstelle Holzkirchen Richtung Salzburg gesperrt. Auf dem Schild ist noch die überholte Version 24. April zu sehen. Laut Josef Seebacher von der Autobahndirektion liegt das daran, dass für die grobe Planung die Schilder früher bestellt werden müssen. Je nach Wetterlage entscheidet sich der exakte Termin dann erst kurz vorher.

Wegen Sanierung ist Anschlussstelle Holzkirchen gesperrt

Umleitung über Otterfing: Rathaus-Chef bleibt gelassen

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Ab 26. April ist die Anschlussstelle Holzkirchen dicht. Auch durch Otterfing wird der Verkehr dann umgeleitet. Bürgermeister Jakob Eglseder bleibt gelassen.

Jakob Eglseder ist Bürgermeister in Otterfing

Herr Eglseder, ist die Autobahnauffahrt in Holzkirchen gesperrt, werden viele Fahrer die Umleitung über Otterfing nutzen. Graut Ihnen jetzt schon vor dem vielen Verkehr in Ihrer Gemeinde?

Eglseder: Ich weiß es von Peter Schiffmann vom Landratsamt. Vorletzte Woche hat er es mir gebeichtet, dass wir wieder Umleitungsstrecke sind. Mal schauen, wie es sich auswirkt. Da hilft nur abwarten. Meiner Meinung nach muss man es positiv sehen. Denn die Zeit ist absehbar und danach steht allen eine bessere Fahrbahn zur Verfügung. Schließlich will jeder mobil sein.

Vergangenes Jahr standen Pendler, die nach München wollten, Schlange zwischen Otterfing und Sauerlach. Gab’s damals ein Verkehrschaos?

Eglseder: Dass der Verkehr mehr wurde, war offensichtlich, aber ein Verkehrschaos gab es nicht. Allerdings staute es sich an den Ampeln an der Kreuzung und an der Schule. Ich bitte alle Autofahrer, Rücksicht auf die Schulkinder zu nehmen.

Leiden die Anwohner unter den vielen Autos?

Eglseder: 2016 hat sich niemand in der Gemeinde beschwert. Ich selbst wohne zwar nicht direkt an der Staatsstraße, höre aber von meinem Haus aus den Verkehr. Direkte Anwohner sind natürlich eher betroffen.

Trifft die Gemeinde da irgendwelche Vorkehrungen?

Eglseder: Es handelt sich um eine Staatsstraße, was sollen wir da als Gemeinde groß machen?

Welche Schleichwege empfehlen Sie?

Eglseder: Wir haben kaum Schleichwege, rundherum liegen viele 30er-Zonen oder verkehrsberuhigte Zonen. Überörtliche Auswege sind schwierig. Aber die Einheimischen wissen schon, wo sie fahren können.

Was raten Sie Verkehrsteilnehmern in dieser schweren Zeit?

Eglseder: Vorsichtig fahren und die Geschwindigkeit einhalten – und vielleicht fünf Minuten eher aufstehen, damit es nicht pressiert.

Das Gespräch führte

Marlene Kadach

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