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Dauerbelastung: Auto-Kolonnen rollen täglich durch Hartpenning.

Bürgermeister verrät Überraschendes über Grundstückspreise

Verkehr in Hartpenning: Was wurde aus den Bürger-Ideen?

Hartpenning - Hartpenning ächzt seit Jahren unter dem Verkehr, der durch die Ortsdurchfahrt donnert. Jetzt wollte ein Gemeinderat wissen, was aus den Bürger-Ideen geworden ist.

Bei einem Infoabend Ende Mai stellten Verkehrsexperte Ralf Kaulen und die Ortsentwicklerin Manuela Skorka Verbesserungsvorschläge vor. Beim Rausgehen konnten die Bürger sich Karten schnappen, auf die sie ihre Ideen zum Thema Verkehr und Ortsgestaltung schreiben und die sie ins Rathaus schicken durften. Hubert Müller (FWG) wollte jetzt im Verkehrsausschuss wissen, ob es schon Rückmeldungen gibt.

Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) bejahte, man sichte diese und warte noch auf weitere. „Für die Weiterentwicklung der Maßnahmen brauchen wir Grund“, betonte er. Eventuell müsse man den Grundstückspreis – 20 Euro pro Quadratmeter – überdenken. „Sonst kriegen wir nichts.“ 

Eine erstaunliche Kehrtwende – denn noch in der Versammlung versicherte Löwis, dass an der Summe – der ein Gemeinderatsbeschluss zugrunde liegt – nicht zu rütteln sei. Über Preise sprechen will und kann Löwis aber erst, wenn er weiß, wo wie viel Grund für welche Maßnahmen benötigt wird. Das müsse man mit Kaulen besprechen. Denn viel Konkretes hatte der Experte in der Versammlung nicht erwähnt. Für den Bereich an der Piesenkamer Straße Richtung Sportplatz habe das Staatliche Bauamt Rosenheim indes signalisiert, dass hier Maßnahmen zur besseren Querung der B 13 möglich wären, berichtete Löwis. 

Welche genau, sei noch offen. Auch Robert Wiechmann (Grüne) meldete sich zu Wort: „Hartpenning gehört zum Gesamtkonzept“, meinte er mit Blick auf das Integrierte Mobilitätskonzept, das bekanntlich aus Kaulens und Skorkas Expertisen sowie dem Bürgergutachten besteht. Der Abend habe lediglich der Vor-Information gedient. „Es gibt keine Privilegierung für Hartpenning“, meinte Wiechmann. Der Ortsteil sei auch nicht anders zu behandeln als alle anderen.

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