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Ulrich Wilhelm Intendant des Bayerischen Rundfunks.

Schon am Donnerstag in Holzkirchen

Wie geht‘s weiter mit dem Bayerischen Rundfunk? Bürger fragen, BR-Chef antwortet

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BR-Intendant Ulrich Wilhelm kommt am Donnerstag, 16. November, nach Holzkirchen, um sich den Fragen des Publikums zu stellen. Danach gibt‘s eine Podiumsdiskussion.

Holzkirchen Wie geht’s weiter mit dem Bayerischen Rundfunk? Was wird sich ändern beim BR? Gelingt die Balance zwischen Bildungsauftrag und Unterhaltungsanspruch?  Die Veranstaltung, die sich am BR-Format „Jetzt red i“ orientiert, beginnt um 19.30 Uhr im Oberbräu-Festsaal.

Wilhelm wurde bekannt als Regierungssprecher von Kanzlerin Angela Merkel. Seit Februar 2011 fungiert er als Intendant des Bayerischen Rundfunks, im Januar 2018 wird er zudem den Vorsitz der ARD übernehmen. Unter der Überschrift „Lieb und teuer? Was uns der öffentlich-rechtliche Rundfunk wert ist“ wird er in Holzkirchen Stellung nehmen zu aktuellen Umbrüchen und Herausforderungen in der digital „getriebenen“ Medienwelt.

Die angestammten Medien haben längst ihr Alleinstellungsmerkmal verloren. Die Deutungshoheit über gesellschaftliche und politische Entwicklungen wird von Fake-News bedroht. Soziale Medien wie Facebook und Twitter, aber auch Streaming-Dienste wie Netflix haben sich beachtliche Marktanteile erobert. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, mit Pflichtgebühren der Steuerzahler finanziert, muss hier seinen Weg finden und vielen Ansprüchen gerecht werden.

Nach einem etwa 45-minütigen Impulsreferat von Wilhelm ist eine Diskussionsrunde geplant. Mit dabei sind Wolfgang Foit (Bildungswerk-Geschäftsführer), Stephen Hank (Merkur-Redaktionsleiter), Ingrid Wildemann-Dominguez (SMG-Regionalmanagerin) und Karl Heinz Eisfeld (langjähriger BR-Rundfunkrat). Auch das Publikum ist aufgefordert, seine Fragen an den BR-Chef zu stellen. Die Moderation übernimmt Eisfeld in seiner Funktion als Präsident des Rotary Clubs. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt frei.

Die Diskussionsrunde mit dem BR-Chef ist die zweite große Rotary-Veranstaltung innerhalb einer Woche im Oberbräu-Festsaal. Vor wenigen Tagen erst musizierte das renommierte Shevlin-Quartett vor einem begeisterten Publikum. Die vier Streicher glänzten bei diesem Benefizkonzert mit einem anspruchsvollen Programm. „Man merkte, wie die Begeisterung der Musiker auf das Publikum übergesprungen ist“, erklärte Bürgermeister Olaf von Löwis, der sich diesen Leckerbissen nicht entgehen ließ.

Mit den Einnahmen aus dem Konzert unterstützt Rotary unter anderem die bayerischen Kurzfilmtage der Oberland-Realschule und das „Trommelzauber-Projekt“ der Grundschule Baumgartenstraße.

avh

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