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Bahn frei auf dem Marktplatz: Der nostalgische Miniaturzug war wie immer eine der größten Attraktionen für kleine Besucher.
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Trubel unter den „Air-Candles“: Die erstmals platzierten Kerzen gaben dem Winterzauber eine besondere Note.
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Impressionen vom Winterzauber in Holzkirchen 
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Impressionen vom Winterzauber in Holzkirchen 

Winterzauber in Holzkirchen 

Drachen mit Schluckauf

Wie bestellt rieselten die Flocken auf das Hüttendorf, der Holzkirchner Marktplatz erlebte am Wochenende einen Winterzauber wie aus dem Bilderbuch. Auffällig aber war: Die Münchner Straße lockte nicht so viele Flaneure an wie erhofft.

Holzkirchen Die Stimmung speziell bei den kleinen Winterverzauberten hätte nicht besser sein können. Ob bei einer Fahrt mit der Eisenbahn, im großen Märchenzelt oder beim Lebkuchendekorieren am Stand der Kita Frühlingsdorf – die Augen leuchteten.

Die erwachsenen Besucher testeten sich ausgiebig durch die kulinarische Palette: Kaiserschmarrn, Maroni, Crepes, Burger, Chili con Carne. All zu viel Programm ist gar nicht nötig, findet Heike Schmidt (65) aus Holzkirchen: „Gemütlich beisammen stehen, ratschen und einen Glühwein trinken – was braucht man mehr?“

Die gemeinsam vom Verein Marktleben, der Standortförderung im Rathaus und Geschäftsleuten organisierte Veranstaltung findet seit 2010 statt. „Ich komme jedes Jahr“, sagt Justus Huber (44) aus München. „Der Winterzauber ist überschaubarer und persönlicher als die Christkindlmärkte in München.“

Auch Elisabeth Zoth (55) ist Münchnerin, sie verkaufte an einem Standl selbst gestrickte Socken. „Die Menschen hier sind offen und freundlich“, sagt sie. Noch besser wäre aus ihrer Sicht die Atmosphäre, wenn weihnachtliche Musik zu hören wäre. „Wenn nicht live, dann wenigstens aus dem Lautsprecher.“

Im Märchenzelt von Brummel und Brausel waren die Plätze schnell vergeben. Die Geschichten über die Igel, die Eislaufen wollen, und einen Drachen mit Schluckauf brachten die Kinder zum Lachen. „Es ist herrlich zu sehen, wie die Kinder konzentriert bei der Sache sind“, waren sich Agnes Kraus und Harry Oriold alias Brummel und Brausel einig.

Sogar ohne Eltern hat Max Oberknapp (3) das Märchenzelt besucht. Vorher verzierte er Lebkuchen. Und was hat ihm am besten gefallen? „Das Aufessen der Lebkuchen“, bekannte er treuherzig.

Das Autohaus Grasdanner stellte nicht nur Autos zur Schau. Vom großen Wunschbaum konnte man Karten abschneiden, die mit Wünschen von Bedürftigen beschrieben waren. Wer eine Karte mitnimmt, kümmert sich um den Wunsch und gibt das fertige Paket im Autohaus ab. Dort wird es von den Bedürftigen abgeholt. Die Aktion ist eine Kooperation zwischen dem Verein „Holzkirchen hilft“ und dem Autohaus.

Der Andrang am Samstag auf der extra für den Verkehr gesperrten Inneren Münchner Straße blieb überschaubar. Vielleicht lag es daran, dass dort zwar Geschenkideen, aber nichts Kulinarisches angeboten wurde. Nur wenige Einzelhändler betrieben einen Straßen-Stand.

Krippenbauer Oskar Langl (72) stand mit seinem Wagen auf dem Marktplatz. Zu ihm kamen meist Stammkunden, um sich mit neuen Krippenfiguren einzudecken. „Wir sind gerne hier“, sagt der Sollacher, „das ist unsere Heimat.“

Erstmals ergänzte am Sonntag der Weihnachtsmarkt den Winterzauber. Etwa 20 Fieranten hatten im Herdergarten aufgebaut und boten Pfannen, Messer, Jacken, Hosen, Käse und Geräuchertes feil. Der traditionelle Weihnachtsmarkt war bisher immer an den 8. Dezember gebunden gewesen.  Kathrin Suda

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