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Im Krankenhaus Agatharied werden ca. 40 Verletzte aus Bad Aibling behandelt.

Katastrophe am Faschingsdienstag

Zugunglück: So hat der Landkreis geholfen

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Holzkirchen/Bad Aibling - Am Dienstagmorgen ist es bei Bad Aibling zu einem schweren Zugunglück gekommen. Auch Hilfe aus dem Landkreis war bei der Katastrophe gefragt.

In unserem Live-Ticker vom Donnerstag nach der Zugunglück von Bad Aibling halten wir Sie weiterhin auf dem Laufen. Hier können Sie noch einmal die Geschehnisse vom Tag nach dem Zugunglück von Bad Aibling nachlesen.

Ersten Meldungen nach gibt es mehrere Tote und Verletzte. Offenbar sind zwei Züge frontal zusammengestoßen. Erste Informationen des Bayerischen Rundfunks, dass Feuerwehren aus dem Landkreis Miesbach vor Ort sind, bestätigen sich nicht. Kreisbrandrat Anton Riblinger: "Rosenheim ist ein Landkreis mit sehr starken Feuerwehren." Noch sei ein Einsatz hiesiger Feuerwehren nicht nötig gewesen. "Wir müssen jetzt abwarten, ob wir später eventuell gebraucht werden."

Die Bayerische Oberlandbahn, zu der die Meridianstrecken gehören, meldet, dass die Strecke Rosenheim - Holzkirchen auf unbestimmte Zeit gesperrt ist. Derzeit sind neun Busse im Pendelverkehr unterwegs, der Busverkehr besteht mindestens den ganzen Dienstag.

Das Krankenhaus Agatharied hat sich derweil für die Aufnahme mehrerer leicht- bis mittelschwer Verletzter gerüstet. Wie Pressesprecher Ronny Brünner mitteilt, seien alle Vorbereitungen getroffen, erste Patienten kommen in diesen Minuten an. "Wir rechnen mit 30 bis 40 Patienten." Momentan sei alles unter Kontrolle, Ärzte und Pflegekräfte stehen bereit, die Notaufnahmen seien vorbereitet. Man habe auch Personal aus der Bereitschaft geholt, um genug Mitarbeiter zur Verfügung zu haben. Außerdem habe das Krankenhaus eine Angehörigenbetreuung eingerichtet. 

Wie Felix Oswald, Bereitsschaftsleiter der Bergwacht Rottach-Egern, mitteilt, wurde die Bergwacht Rottach-Egern alarmiert. Es rückten zwei Luftretter und eine Bergwacht-Notärztin aus. In Gmund seien sie allerdings wieder abbestellt worden, weil inzwischen genug Retter vor Ort sind.

Lesen Sie hier unseren Ticker zum Zugunglück von Bad Aibling vom Dienstag nach.

dak/sta

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