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Einladung zum Casting

Holzkirchnerin will "The Voice"-Jury überzeugen

Holzkirchen – Leah Stefan (18) will ihre Chance nutzen: Die Holzkirchnerin wurde zum Casting von "The Voice of Germany" eingeladen und singt heute um den Einzug in die "Blind Auditions".

Seit Jahren ist die Holzkirchnerin Leah Stefan (18) Fan der Casting-Show „The Voice of Germany“ bei Sat1 und Pro7. Voriges Jahr hat die Schülerin allen Mut zusammengenommen und sich mit einem Video beworben. Das hat die Juroren offenbar so nachhaltig beeindruckt, dass sie Leah für heute, Freitag, zum Casting nach München eingeladen haben. Im Interview verrät sie, wie es dazu kam und womit sie bei der Jury punkten will.

Leah, haben Sie eine Gesangsausbildung durchlaufen? 

Leah Stefan: Nö, ich bin über das Gitarre-Spielen zum Singen gekommen. Da habe ich erst das Tongefühl entwickelt, das ich davor nicht hatte. 

Singen Sie beim Casting mit Gitarrenbegleitung? 

Stefan: Normalerweise tue ich das schon. Aber beim Casting will ich mich vor allem aufs Singen konzentrieren, und deshalb lasse ich da die Gitarre weg. 

Mit welchen Liedern gehen Sie ins Rennen? 

Stefan: Ich habe mich noch nicht ganz entschieden. In petto habe ich vier Klavierversionen bekannter Hits: einmal „All of me“ von John Legend, „Grenade“ von Bruno Mars, „I feel fire“ von Ed Sheeran und „Love yourself“ von Justin Bieber. Mit drei davon darf ich antreten. 

Haben Sie vorher viel geübt? 

Stefan: Ich singe jeden Tag und kannte alle Lieder schon vorher in- und auswendig. Explizit mehr geübt habe ich nicht, mich aber schon auf die vier Lieder konzentriert. 

Was ist Ihre Motivation zu singen? 

Stefan: Es macht mir Spaß. Es lenkt ab, und wenn man mal nicht so gut drauf ist, fühlt man sich gleich besser, wenn man singt. Im Januar habe ich das erste Mal öffentlich gesungen: Das war bei einer Hochzeit. -Und die Reaktion des Publikums hat Sie ermutigt? Naja, die Leute haben geweint. Denn ich habe, weil die Brauteltern sehr früh verstorben sind, ein trauriges Lied gesungen. Das war offensichtlich anrührend. Dort habe ich gleich den nächsten Auftrag für eine Taufe bekommen – am 10. April, an meinem Geburtstag. 

Wie sind Sie denn eigentlich auf die Idee gekommen, sich bei „The Voice“ zu bewerben?

Stefan: Ich bin schon ewig lang Fan, weil ich die Stimmung dort so toll finde. Lange habe ich mich nicht getraut. Aber weil mir meine Familie und Freunde zugeredet haben, habe ich mich letztes Jahr beworben. Da wurde ich nicht genommen, weil das erste Casting schon voll war. Und jetzt habe ich eine E-Mail bekommen und wurde am Freitag zum ersten Casting in ein Hotel am Harras nach München eingeladen. 

Und wen werden Sie dort treffen? 

Stefan: Also, ich habe das so verstanden, dass da auch schon die Coaches sind. Ansonsten treffen Gesangslehrer und andere, die was von Musik verstehen, die Auswahl. Jeder singt seine Liedauswahl über drei Runden, bei denen aussortiert wird und nur die Besten übrig bleiben. -Die nächste Station wäre dann…? Das wären dann die „Blind Auditions“ in Berlin. Dort treten dann auch die aus den Castings in Berlin, Hamburg et cetera an. 

Haben Sie sich schon überlegt, was Sie am Freitag anziehen wollen? 

Stefan: Ich schwanke noch zwischen einem eleganten Kleinen Schwarzen und High Heels oder ganz lässig mit Jeans und T-Shirt. Das entscheide ich kurz vorher – je nachdem, wie ich mich am Freitag fühle. 

Angenommen Sie schaffen es nach Berlin, die Coaches drehen sich dort nach Ihnen um und bewerben sich um Sie. Zu wem würden Sie gehen? 

Stefan: Hm, offen gestanden, bin ich etwas schüchtern. Deshalb würde ich lieber zu einer Frau gehen. Stefanie Kloß von Silbermond finde ich beeindruckend. Sie hat eine tolle Stimme und tolle Texte.

Interview: Alexandra Korimorth

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