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Die Häuser in der Holzkirchner Krankenhausstraße bleiben so, wie sie sind.

Nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister

Keine Luxuswohnungen für die Krankenhausstraße

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Holzkirchen – Entwarnung für die rund 40 Mieter der Wohnblöcke an der Krankenhausstraße 2: Ihre Wohnungen bleiben so, wie sie sind, und werden nicht in Luxuswohnungen umgewandelt. 

GBW-Geschäftsführer Stefan de Greiff versicherte bei einem Gespräch mit Bürgermeister Olaf von Löwis sowie Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, dass weder Luxussanierungen noch Umwandlungen in Eigentumswohnungen geplant seien. 

Anfang der 1980er-Jahre hatte die Marktgemeinde der GBW-Gruppe den Grund an der Krankenhausstraße über einen Erbpacht-Vertrag zur Verfügung gestellt. Es entstanden unter anderem 36 Sozialwohnungen. Als die kriselnde Bayerische Landesbank vor drei Jahren ihre Immobilientochter GBW an ein Konsortium unter Führung des Augsburger Immobilienunternehmens Patrizia veräußerte, regte sich Unruhe bei den Mietern. Es gab Befürchtungen, dass die Sozialbindung ausläuft und damit ab 2018 Luxussanierungen oder sogar Umwandlungen in Eigentumswohnungen drohen. 

Diese Sorgen zerstreute Geschäftsführer de Greiff jetzt offenbar bei einem Gespräch in Holzkirchen. „Die Mieter sind durch die Sozialcharta vor Luxussanierungen über das deutsche Mietrecht hinaus geschützt“, stellt die GBW auf Anfrage fest. Zudem gelte die Wohnanlage bis zum Jahr 2085 als „öffentlich gefördert“, was ebenfalls gegen solche Befürchtungen spreche. Wie Irmi Ammer (SPD) ergänzte, die ebenfalls an dem Treffen teilgenommen hatte, wolle das Unternehmen auch nicht vorzeitig öffentliche Zuschüsse zurückzahlen, um so womöglich die Sozialbindung unterlaufen zu können. „Die 36 geförderten Wohnungen behalten also bis 2085 ihren Status als Sozialwohnungen“, stellt Ammer fest. 

Die GBW-Gruppe verweist zudem darauf, dass sich die Wohnungen auf einem Erbpacht-Grundstück befinden „und nicht in unserem Eigentum“. Mit Ende der Erbpacht im Jahr 2081 falle das Objekt an die Marktgemeinde zurück. Schon deswegen seien Luxussanierungen oder eine Umwandlung in Eigentumswohnungen nicht sinnvoll. 

„Der Geschäftsführer hat glaubwürdig versichert, dass die GBW nichts verkaufen wird und keine Luxussanierungen plant“, sagt Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU). Der Erbpacht-Vertrag sichert der Gemeinde zwar ein Vorkaufsrecht zu – aber nur für den Fall, dass GBW Verkaufsabsichten hegt. „Der Verkauf der Aktienanteile durch die Landesbank an die Patrizia berührte den Erbpachtvertrag mit der Gemeinde nicht“, sagt Ammer. 

Als Vermieter und Immobilienunternehmen sei man stets bestrebt, „partnerschaftlich mit allen Beteiligten zu arbeiten“, teilt die GBW mit. Etwaige Veränderungen würde man insbesondere gegenüber den Mietern offen kommunizieren. „Uns haben keinerlei besorgte oder verunsicherte Äußerungen erreicht“, heißt es in der Stellungnahme des Unternehmens. Nur aus der Presse habe man „zu unserer Überraschung“ von den Irritationen gehört. 

Die GBW-Gruppe ist eines der größten süddeutschen Wohnungsunternehmen und bewirtschaftet über 30 000 Wohnungen in Süddeutschland.

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