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Der Verkehr auf der Autobahn auf Valleyer Flur - also zwischen den Anschlussstellen Holzkirchen und Weyarn - ist erheblich dichter als in den 1970er Jahren von den Behörden angenommen.

Planfeststellungsverfahren läuft

Lärmschutz an A8 in Valley ist beantragt

Valley – Auf diese Nachricht hat Valley lange gewartet: Die Regierung von Oberbayern hat das Planfeststellungsverfahren für den Lärmschutz an der Autobahn eingeleitet. Das Verfahren soll Baurecht für Wände und Wälle an der A 8 schaffen.

Die Mitteilung der Regierung von Oberbayern im Wortlaut:

„Die Autobahndirektion Südbayern will den Lärmschutz an der A 8 für die Menschen im Bereich der Gemeinde Valley verbessern. Die Lärmschutzmaßnahmen umfassen den Bau von Lärmschutzwänden und -wällen sowie den Einbau eines lärmmindernden Fahrbahnbelags. Die nachträglichen Lärmschutzmaßnahmen werden erforderlich, weil der tatsächlich durchschnittliche Verkehr auf der A 8 in diesem Bereich deutlich höher ist, als dies bei den Lärmberechnungen vorhersehbar war, die Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses von 1979 waren. Daneben ist auch die Erneuerung des Entwässerungs-Systems sowie von sechs Unterführungs-Bauwerken geplant. Die Maßnahmen erstrecken sich zwischen der Brücke A 8 über die Kreisstraße MB 15 und der Mangfallbrücke auf einer Länge von ca. 2,7 km(ca. 1,2 km nördlich und ca. 1,5 km südlich) der Autobahn. 

Die Regierung von Oberbayern hat hierzu jetzt das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Die Planunterlagen werden in der Gemeinde Valley und der Stadt Bad Aibling einen Monat öffentlich ausgelegt und können dort während der Dienststunden eingesehen werden. Nähere Einzelheiten zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen gegen die Planungen zu erheben, geben die Gemeinden ortsüblich bekannt. Die Planunterlagen sind zudem ab dem 30.11.2016 auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern unter www.regierung.oberbayern.bayern.de abrufbar.“

Über die geplanten Lärmschutzmaßnahmen hatte die Autobahndirektion heuer bei einer Bürgerversammlung informiert und dabei auch erklärt, weshalb der Lärmschutz für andere Ortsteile derzeit nicht geplant ist. 

Katrin Hager

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