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Daniele N. zeigt, wie ihn die Täter im ­Auto zurückließen. ­Seine Hände waren ans Lenkrad gefesselt

Attacke auf Pendlerparkplatz

Im Auto überfallen und gefesselt: Jetzt spricht das Opfer

Holzkirchen/ Brunnthal - Der Holzkirchner Daniele N. wurde in seinem Auto überfallen und ans Lenkrad gefesselt. Mit uns sprach er über die brutale Attacke nahe eines Pendlerparkplatzes bei Brunnthal.

Mit voller Wucht prallte ein Stein gegen seine Windschutzscheibe, kurz nachdem er von der A8 runtergefahren war, auf Höhe eines Pendlerparkplatzes bei Brunnthal. Der Einzelhandelskaufmann aus Holzkirchen war am Montag in der Früh um 5.35 Uhr auf dem Weg nach Sauerlach in die Arbeit. Er erinnert sich:  „Plötzlich war die Scheibe weiß und von Rissen durchzogen. Mein Gesicht war voller Glasbrösel.“ Er fuhr langsamer, auf der Gegenfahrbahn stand ein weißer Mercedes Sprinter. 

Plötzlich steigen zwei Männer aus und überwältigen ihn, einer ist auf dem Rücksitz. N.: „Ich wiege 110 Kilo und habe Kraft, aber der hinter

Der Stein prallte mit großer Wucht auf das Auto – die Frontscheibe splitterte komplett.

mir war richtig kräftig.“ Der andere fesselt ihn mit Kabelbindern ans Lenkrad. Daniele N. beschreibt die Männer als bullig, zwischen 30 und 40 Jahre alt. „Weil sie so gewalttätig und kräftig waren, vermute ich, dass es Männer waren.“ Beide sprachen Deutsch mit ausländischem Akzent und trugen Jacken mit beige-grünem Tarnmuster, dazu schwarze Handschuhe. Gesehen hat N. sie nur von hinten. „Ich habe in den Seitenspiegel geschaut, als sie weggefahren sind und versucht, mir das Nummernschild zu merken. Aber mir sind alle Buchstaben und Zahlen entfallen.“ 

Wie die Geschichte weiterging, lesen Sie hier

mm/tz

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