Die Mangfalltaler Goasslschnoiza aus Weyarn auf dem Nockherberg mit Regisseur Markus H. Rosenmüller (Mitte), Komponist Gerd Baumann (v.v.l.) und Musiker Sebastian Horn.

Mangfalltaler Goasslschnoiza Weyarn treten bei Singspiel auf

Premiere auf dem Nockherberg

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Weyarn - Die Mangfalltaler Goasslschnoiza Weyarn sind am Mittwoch beim Singspiel auf dem Nockherberg aufgetreten. 

Es knallte und peitschte. Und einen kurzen Augenblick stand Peter Stacheder aus Bruck über den Großen: Unter ihm saß Claudia Roth (Grüne), Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, daneben Anton Hofreiter, Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion. „Die Roth war gut drauf“, sagt Stacheder. Das blieb sie auch, als Stacheder knapp über ihrem Kopf mit seiner Goassl schnalzte. 

Stacheder und sechs weitere Vereinsmitglieder der Mangfalltaler Goasslschnoiza aus der Gemeinde Weyarn sind am Mittwoch beim Nockherberg in München aufgetreten. Die Goasslschnoiza standen ein wenig erhöht inmitten des Publikums. Gefährlich war das laut Stacheder nicht. „Solange die Leute sitzen geblieben sind, konnte nichts passieren“, scherzt der Vorsitzende. 

Und so kam der Verein zu der Ehre: Eines Tages rief Regisseur Markus H. Rosenmüller aus Hausham, der das Singspiel zur Starkbierprobe auf dem Nockherberg inszeniert hat, bei Stacheder an, und erklärte ihm, dass er gerne Goasslschnoiza in das Stück einbauen würde. Vermittelt habe den Kontakt der Paulaner-Geschäftsführer Andreas Steinfatt, den Stacheder schon kannte. Bekanntlich hat die Brauerei ihren Hauptsitz auf dem Nockherberg. Stacheder sagte sofort zu: „Dann probieren wir es halt“, erklärte er dem Regisseur Rosenmüller. „Es war das erste Mal, dass Goasslschnoiza beim Singspiel mitmachten“, sagt der Vorsitzender. Und darauf ist er stolz. 

Die letzten Tage vor dem Auftritt waren hart aber schön. „Wir haben von morgens bis abends mit Rosenmüller geprobt“, sagt Stacheder. „Das ist man wie eine Familie zusammengewachsen.“ Und obwohl die Mangfalltaler Goasslschnoiza schon in Amerika und Frankreich Auftritte hatten, gehört die Einlage auf dem Nockherberg sicher zu den schönsten. „Das Singspiel war überragend gut“, schwärmt Stacheder. Die Standing Ovations werden ihm sicher ewig in Erinnerung bleiben.

Von Marlene Kadach

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