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Tausende Musiker und Zuschauer: Otterfinger richten Bezirksmusikfest aus
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„Das ist heute Heimat!“

Bezirksmusikfest: Tausende Musiker und Zuschauer in Otterfing

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Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens hat der Musikverein Otterfing in diesem Jahr das Musikfest des Bezirks Isar-Mangfall im Musikbund Ober- und Niederbayern ausgerichtet. 

Otterfing – „So viele Blaskapellen waren noch nie auf einmal in Otterfing“, erklärte die Großmutter ihren fast andächtig am Straßenrand stehenden Enkeln, als sich am Sonntagvormittag der feierliche Umzug zum Bezirksmusikfest Isar-Mangfalltal durch den schmuck herausgeputzten Ort schlängelte. Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens hatte der Musikverein Otterfing zum Musikfest des Bezirks Isar-Mangfall im Musikbund Ober- und Niederbayern eingeladen und das traditionelle Dorffest ganz unter das Zeichen der Musik gestellt.

Dicht gesäumt waren die Straßen zwischen dem Festgelände vor der Otterfinger Schule und dem Feldaltar auf der Weinfest-Wiese am Bahnhof, auf dem gut 700 Musikanten, 150 Vertreter der Ortsvereine und zahlreiche Festgäste gemeinsam Gottesdienst feierten und ein eindrucksvolles Bild abgaben.

Entsprechend euphorisch gab sich Landtagspräsidentin und CSU-Landtagsabgeordnete Ilse Aigner. Vom Podium aus sei die Szenerie noch beeindruckender, stellte sie ihrem Grußwort voran und äußerte anerkennend ihren Respekt für die von allen Kapellen gemeinsam angestimmten Stücke zum Abschluss der gemeinsamen Messe. „Als Landtagsmama probier ich das auch im Landtag, aber dort funktioniert es nicht immer reibungslos“, verglich eine beeindruckte Aigner die Leistung der Dirigenten mit ihrer politischen Tätigkeit und hob die Bedeutung der Musik hervor: „Musik begleitet uns das ganze Leben und verbindet Menschen über Grenzen hinweg“, so ihre Botschaft für ein „Musikfest der Extraklasse“.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan bedauerte, dass er als Kind kein Instrument habe lernen dürfen. Wenn man sehe, wie Musiker Freude leben und diese an andere weitergeben, könne man sie gar nicht hoch genug einschätzen. Nicht auszudenken, was in der Außendarstellung Bayerns in der Welt fehlen würde, würde man ohne Blaskapelle auftreten.

„Das ist heute Heimat!“, rief Landrat Wolfgang Rzehak den Musikern zu, und Bürgermeister und Schirmherr Jakob Eglseder eilte auch nach seinem offiziellen Auftritt spontan auf die Bühne, um das beeindruckende Bild fotografisch festzuhalten, das noch ein bisschen eindrucksvoller wurde, als alle auf Geheiß von Marcel Huber, Präsident des Musikbundes von Ober- und Niederbayern, ihre Instrumente in den strahlenden Sommerhimmel streckten. „Mei is des schee“, freute sich Tubist Huber über das Blitzen und Funkeln der blank polierten Instrumente in den Händen der fesch herausgeputzten Musiker. Mit ihren roten Westen und den breitkrempigen, von Federn gekrönten Hüten stachen die Gäste aus Südtirol besonders gut hervor.

Unisono hatten die Festredner die Bedeutung der Jugendarbeit herausgestellt. Wie die Jugend musiziert, hatte sie selbst schon tags zuvor eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Dorffest-Samstag war nachmittags ganz unter dem Zeichen der Nachwuchsmusiker gestanden, die im Rahmen des Festes beim „Tag der Jugend“ die Gäste begeisterten.

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Nicht nur Dirigent Robert Schüßlbauer und Musikvereinsvorsitzende Veronika Pallauf waren angetan vom Repertoire, das die Stadtkapelle Miesbach, die Jungmusikanten der Gemeinde Münsing, die Jugendblaskapelle der Unterdarchinger Musi und die Jugendblaskapelle Otterfing aufspielten. Auch Bezirksleiter Matthäus Hammerl war voll des Lobes ob des Gehörten und sprach sowohl den jungen Musikanten als auch Bezirksjugendleiter Ludwig Gaar, der am Samstag durchs Programm geführt hatte, seine höchste Anerkennung aus und bestärkte die Akteure mit seinem gewohnt euphorischen „Macht‘s weiter so, ihr macht‘s mi froh!“

sie

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