Die neue Führungsriege des Burschenvereins (v. l.): Schriftführer Markus Oetter, 2. Kassier Andreas Eder, 1. Kassier Moritz Heitkamp, Vorsitzender Matthias Fröhlich, Zeugwart Josef Haslauer, 2. Vorsitzender Sebastian Maier und Zeugwart Valentin Eder.
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Die neue Führungsriege des Burschenvereins (v. l.): Schriftführer Markus Oetter, 2. Kassier Andreas Eder, 1. Kassier Moritz Heitkamp, Vorsitzender Matthias Fröhlich, Zeugwart Josef Haslauer, 2. Vorsitzender Sebastian Maier und Zeugwart Valentin Eder.

Verein wählt neue Führung

Schon zum zweiten Mal: Burschen müssen Weinfest absagen

  • Andreas Höger
    VonAndreas Höger
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Sie wissen, wie man große Feste stemmt, sind aber zum Nichtstun verdammt: Der Burschenverein Otterfing hätte an diesem ersten September-Wochenende gerne sein beliebtes Weinfest gefeiert, doch die Pandemielage lässt es nicht zu. Immerhin: Neuwahlen waren möglich. Und es gibt einen neuen Chef.

Otterfing – Der Vesuv brodelte nicht, das Dorffest fiel aus. Und jetzt ist es auch um das Südtiroler Weinfest geschehen. Der Burschenverein Otterfing sagte die traditionell am ersten September-Wochenende angesetzte Drei-Tages-Veranstaltung ab, schon zum zweiten Mal nach 2020. Die Folgen der Corona-Pandemie lassen es nicht zu, auf der Pöttingerwiese ein geschlossenes Festzelt mit 800 Gästen zu betreiben.

Immerhin gelang es, in ordentlicher Jahreshauptversammlung die Vorstandschaft mit personellen Wechseln aufzufrischen. Von den über 80 Mitgliedern erschien etwa die Hälfte im Otterfinger Hof.

Matthias Fröhlich übernimmt den Vorsitz

Matthias Fröhlich (29), bisher Schriftführer, übernimmt den Vorsitz von Korbinian Heimerer, der die Burschen sieben Jahre geführt hatte – zwei reguläre Perioden plus ein coronabedingtes Zusatzjahr, da 2020 keine Versammlung stattfinden konnte. Als Stellvertreter weiter im Amt bleibt Sebastian Meier. Ansonsten sind einige junge Kräfte nachgerückt. Die neue Führungsriege ist für drei Jahre gewählt. Wie der neu gewählte Schriftführer Markus Oetter berichtet, stießen acht junge Burschen neu zum Verein.

Nach dem Vesuvball im Fasching 2020 hat Corona die Burschen zu einer Veranstaltungs-Zwangspause verdammt. Die Hoffnungen, mit dem Weinfest 2021 wieder an alte gesellige Zeiten anknüpfen zu können, sie zerschlugen sich. „Das ist nicht umsetzbar“, sagt Oetter. Nach Auskunft des Landratsamts gab es die Pandemielage nicht her, ein großes Festzelt mit geschlossenen Wänden aufzustellen und zu bespielen. „Bei den Witterungsverhältnissen Anfang September geht es aber nicht ohne ein geschlossenes und beheizbares Zelt“, sagt der neue Schriftführer.

Also bleibt nichts, als auf 2022 zu hoffen. Ob’s schon mit dem Vesuv klappt im Fasching nächstes Jahr? „Das ist noch in weiter Ferne“, sagt Oetter. Längst fällig wäre ein neuer Maibaum. An Weihnachten 2019 war der alte umgelegt worden, seitdem klafft eine schmerzliche Lücke am Maibaum-Platz. „Den Maibaum haben wir für nächstes Jahr ganz fest im Blick“, sagt Oetter, „wenn hoffentlich wieder ein Maifest möglich ist.“

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