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Ab sofort offiziell im Dienst: Die kirchliche Segnung des neuen MTW übernahmen Otterfings Pfarrer Slawomir Fijalkowski (r.) und sein evangelischer Kollege Peer Mickeluhn. Feuerwehr-Vorsitzender Hans Thoma (am Pult) begrüßte etwa 250 Gäste im Feuerwehrhaus.

Feuerwehr Otterfing

Neues Auto aus eigener Tasche bezahlt

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Otterfing - Der Neuzugang bietet neun Sitzplätze, ist gut motorisiert und ersetzt einen altersschwachen Vorgänger: Zur offiziellen Indienststellung des neuen Mannschaftswagens (MTW) organisierte die Otterfinger Feuerwehr jetzt eine kleine Feierstunde im Gerätehaus.

Ungewöhnlich verlief die Finanzierung. Um die Gemeindekasse zu entlasten, sprang der Feuerwehrverein in die Bresche. „Außerdem haben einige Sponsoren geholfen“, berichtet Feuerwehr-Sprecher Roberto Sottanelli. 52 000 Euro kostete der Neuwagen, die Gemeinde muss „nur“ noch den weiteren Unterhalt finanzieren. 

Der Vorgänger des Neuzugangs war zuletzt kaum mehr einsatzfähig. Am ohnehin schon gebracht gekauften Wagen hatte der Rost genagt. Von einem Unfallschaden vor zwei Jahren während eines Einsatzes auf der Autobahn hat sich der Wagen nicht mehr richtig erholt. Teure Reparaturen standen an. „Ein Ersatz war dringend nötig“, sagt Sottanelli. Vor rund 250 aktiven und passiven Mitgliedern sowie Vertretern benachbarter Wehren bekam der Wagen den kirchlichen Segen.

Der neue Transporter (Einsatzname „Otterfing 14/1“) dient vor allem der Verkehrsabsicherung bei Lösch- und Hilfseinsätzen. Zudem wird er genutzt, um die Feuerwehrjugend, die derzeit zehn Mädchen und Buben umfasst, auf Fortbildungen zu transportieren. Aktuell zählt die Otterfinger Wehr 80 ehrenamtlich Aktive.

Eine optische Ähnlichkeit zum neuen MTW weist „Otterfing 11/1“ auf, ebenfalls ein Transporter. Er dient laut Sottanelli aber vor allem als Fahrzeug für die Einsatzleitung. 

Der Fuhrpark der Otterfinger wird demnächst einen weiteren Neuzugang bekommen: Anfang 2017 wird das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20) eintreffen. Ob die Neuanschaffung wirklich nötig war, hatte im Gemeinderat zu einigen Debatten geführt (wir berichteten), war aber dann doch beschlossen worden. Rund 470 000 Euro (abzüglich staatlicher Zuschüsse) muss die Gemeinde dafür bereit stellen. Angesichts dieser Kosten habe man den Kauf des Mannschaftswagens selber in die Hand genommen, sagte Sottanelli. Der MTW ist seit etwa zwei Monaten im Einsatz und absolvierte bereits zwei Einsätze. (avh)

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