Der Skaterplatz in Otterfing.
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Brennpunkt: Am Otterfinger Skaterplatz kam es zuletzt immer wieder zu Vandalismus.

Holzkirchner Streetworker soll helfen

Otterfing: Kameras gegen Skaterplatz-Vandalen?

  • Andreas Höger
    vonAndreas Höger
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Verschmutzungen und Zerstörungen: Am Skaterplatz in Otterfing kam es zuletzt immer wieder zu Vandalismus. Schaffen Überwachungskameras Abhilfe?

Otterfing – Ekelhafte Verschmutzungen, rücksichtslose Zerstörungen: Am Otterfinger Skaterplatz (Ecke Lehrer-Holl-/Ludwig-Ganghofer-Straße) tobt sich zuletzt sehr schräge Energie aus. Bürgermeister Michael Falkenhahn (SPD) kündigte jetzt im Gemeinderat an, jeden Vorfall dieser Art konsequent zur Anzeige zu bringen: „Die Polizei hat uns dazu geraten.“

Gleichzeitig habe man den Holzkirchner Streetworker Christian Probst gebeten, sich die Situation vor Ort anzusehen. Wie andere Gemeinden im Landkreis-Norden beteiligt sich Otterfing seit 2018 mit einem kleinen Beitrag (2400 Euro) am Team des Holzkirchner Streetworkers.

Probst werde sein Wirken jetzt etwas stärker nach Otterfing verlegen, teilte der Bürgermeister mit. Der Streetworker wolle sich ein Bild verschaffen, ob und welche Jugendliche an den Verwüstungen im Skaterpark beteiligt sind. „Es gibt da wohl eine Gang, in der wirklich sehr unschöne Dinge passieren“, wusste Josef Killer (FWG) aus Gesprächen mit Holzkirchner FWG-Kollegen. Einige wenige würden schlechten Einfluss auf andere ausüben. „Wenn Streetworker nur stundenweise in Otterfing vorbeischauen, wird uns das vermutlich nicht viel weiterbringen“, glaubt Killer.

Ich will nicht, dass viele anständige Nutzer für den Unsinn weniger büßen müssen.

Otterfings Bürgermeister Michael Falkenhahn (SPD)

Laut Falkenhahn sei man dabei, in Abstimmung mit der Marktgemeinde Holzkirchen und der Polizei ein Konzept zu entwickeln, um den Vandalismus am Skaterpark in den Griff zu bekommen. Die Polizei etwa empfehle, an dieser Stelle eine Video-Überwachung zu installieren. „Für mich durchaus ein zulässiges Mittel“, sagte Falkenhahn. Der Otterfinger Skaterplatz werde gut besucht. „Ich will nicht, dass viele anständige Nutzer für den Unsinn weniger büßen müssen.“

Denn wenn andere Mittel nicht greifen, müsse sich die Gemeinde überlegen, das ganze Areal einzuzäunen und Öffnungszeiten festzulegen. „Das wäre aus meiner Sicht aber nur die letzte Maßnahme“, betonte der Rathauschef.

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