1. Startseite
  2. Lokales
  3. Holzkirchen
  4. Otterfing

Josef Killer bleibt an der Spitze der FWG - Zwei Frauen neu in Vorstand gewählt

Erstellt:

Von: Andreas Höger

Kommentare

Die neue Führung der FWG Otterfing (v. l.): Schatzmeisterin Silke Waibel, Zweiter Vorsitzender Max Waibel, Vorsitzender Josef Killer und Schriftführerin Eva Nicola Stefan wurden in der jüngsten Mitgliederversammlung gewählt.
Die neue Führung der FWG Otterfing (v. l.): Schatzmeisterin Silke Waibel, Zweiter Vorsitzender Max Waibel, Vorsitzender Josef Killer und Schriftführerin Eva Nicola Stefan wurden in der jüngsten Mitgliederversammlung gewählt. © privat

Der FWG-Ortsverband Otterfing vertraut personell dem bisherigen Vorsitzenden. Bei den kürzlich stattgefundenen Wahlen wurden aber auch drei Mitglieder in neue Funktionen gewählt, darunter zwei Frauen.

Otterfing – Josef Killer bleibt die Galionsfigur der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Otterfing. Bei der jüngst stattgefundenen ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins wurde Killer einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt und für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.

Den FWG-Verein in Otterfing gibt es erst seit November 2019. Killer hatte im Vorfeld der Kommunalwahlen 2020 die alte Freie-Wähler-Gruppe verlassen und sich mit der Linie der im Landtag vertretenen Freie-Wähler-Partei solidarisiert. Die von ihm lancierte Vereinsgründung spaltete die Freie-Wähler-Gruppe in der Gemeinde. Die alte FW-Gruppe hat sich mittlerweile durch Umbenennung in „Freie Liste Otterfing“ (FLO) von Killers FWG abgegrenzt.

Bei den Neuwahlen des FWG-Vereins wurde Maximilian Waibel zum neuen Stellvertreter gewählt. „Ein gelungener Start in eine motivierte, ideenreiche Zukunft“, teilte Schriftführerin Eva Nicola Stefan mit.

Da der Verein zeitgemäß und zukunftsorientiert agiere, sei bei den Vorstandswahlen auch die Frauenquote erfüllen worden. Weibliche Unterstützung erhalten die beiden Vorsitzenden von der neu ins Amt gewählten Schatzmeisterin Silke Waibel und der neuen Schriftführerin Stefan. „Wir sind bestrebt, junge Leute für die Kommunalpolitik zu gewinnen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Bei den Kommunalwahlen 2020 hatte es Killer als Bürgermeister-Kandidat nicht in die Stichwahl geschafft, die Michael Falkenhahn (SPD) gegen Robert Schüßlbauer (CSU) gewann. Als einziger FWG-Vertreter im Gemeinderat fiel Killer zuletzt durch seine Kritik an der geplanten Bürger-Windanlage im Hofoldinger Forst auf.

Eine Auswahl aller relevanten News und Geschichten erhalten Sie in unserem kostenlosen Newsletter regelmäßig und direkt per Mail. Melden Sie sich hier an für Tegernsee, hier für Miesbach und hier für Holzkirchen.

Auch interessant

Kommentare