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Nur noch ein verkohltes Gerippe ist von dem Haus im Sommerfeld übrig. 

Hilfe für Otterfinger Brandopfer

Acht Menschen stehen nach Brand vor dem Nichts - So können Sie helfen

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Bei dem verheerenden Brand in Otterfing in der Nacht auf vergangenen Mittwoch haben acht Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren.

Otterfing - Mitten in der Nacht, gegen 1.30 Uhr, wacht Isabelle G. auf. Sie sieht etwas Helles durch die Schlafzimmertür scheinen, denkt, sie habe beim Zubettgehen vergessen, das Licht im Wohnzimmer auszumachen. Sie steht auf, geht ins Wohnzimmer. 

„Da sehe ich durch das Fenster, dass der ganze Balkon brennt“, erinnert sich die 31-Jährige. Sie ruft die Feuerwehr. Dann weckt sie die übrigen Bewohner des Hauses im Sommerfeld, das in der Nacht auf vergangenen Mittwoch völlig niedergebrannt ist (wir berichteten)

„Mit der Hand vor dem Mund bin ich durchs Haus gelaufen und habe sie rausgeschrien.“ Noch heute leidet die Verkäuferin unter dem Erlebten. „Ich habe die ersten vier Nächte nicht geschlafen. Man fühlt sich nicht mehr sicher.“

G. ist eine von acht Menschen, die bei dem Brand ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Die Gemeinde Otterfing hat nun ein Spendenkonto eröffnet, das den Betroffenen den Neustart erleichtern soll. Außerdem helfen die Gemeinde sowie der Markt Holzkirchen bei der Wohnungssuche.

G. wohnt derzeit in einer Pension. Doch schon am kommenden Samstag müssen sie und ihr Mann – ein Schichtarbeiter, der in jener Nacht Dienst hatte – raus. „Wir wollen in Otterfing oder in der Nähe bleiben, aber der Wohnungsmarkt ist leer gefegt.“ Freunde haben dem Paar angeboten, bei ihnen zu wohnen. „Aber ich möchte sie nicht belasten.“

Zur Wohnungssuche kommt, dass G. alle Dokumente neu beantragen muss – vom Pass über die Krankenversicherungskarte bis zu den Versicherungsunterlagen. „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Beim Stromanbieter, bei der Krankenversicherung, beim Finanzamt?“ Die Neuanschaffung persönlicher Dokumente kostet obendrein Gebühren. Kleidung haben sie und ihr Mann vom Bayerischen Roten Kreuz und von Freunden bekommen. Und immerhin: Das Paar ist versichert.

Doch das trifft nicht auf alle Bewohner zu. Insbesondere für jene, die nicht oder nicht ausreichend versichert sind, seien die Spenden gedacht, teilte die Gemeinde Otterfing auf Anfrage mit. Die Eigentümer des abgebrannten Hauses dagegen wollen ausdrücklich nicht von den Spenden profitieren. Sie machten gegenüber der Gemeinde klar, sie seien ausreichend abgesichert.

Wollen Sie helfen?

Dann spenden Sie auf das Spendenkonto der Gemeinde Otterfing bei der Raiffeisenbank Otterfing-Holzkirchen, 

IBAN: DE19 7016 9410 0603 2107 15.

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