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Gut angenommen wird die Mittagsbetreuung in Otterfing, hier im Schwalbennest. 

Rappelkiste und Schwalbennest

Mehr Geld für Mittagsbetreuung

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Eltern und Schüler nehmen die Mittagsbetreuung in Otterfing sehr gut an. Damit die Qualität auch gewährleistet werden kann, benötigen Rappelkiste und Schwalbennest - zumindest vorübergehend - mehr Geld.

Otterfing – 128 Otterfinger Kinder nutzen derzeit die Mittagsbetreuung der Rappelkiste oder des Schwalbennests. „Wir sind Vorreiter. So viele Plätze hat Holzkirchen nicht“, sagte Bürgermeister Jakob Eglseder (CSU) stolz im Gemeinderat. Mit 10 000 Euro bezuschusst die Gemeinde beide Einrichtungen jeweils im Jahr. Diese Zuwendung hat der Gemeinderat jetzt einstimmig erhöht.

Die Rappelkiste, die 66 Kinder betreut, bekommt heuer 14 440 Euro von der Gemeinde. Die zusätzlichen 4440 Euro seien nötig, da bei den Mitarbeitern eine überfällige Lohnerhöhung anstehe, erklärte der Vorsitzende Matthias Plück. Seit er 2018 den ehrenamtlichen Vorsitz übernommen hat, habe er die Ausgaben reduziert, führte Plück an. Er habe den Personaleinsatz optimiert, „geschaut, dass, wenn die Tische gedeckt sind, nicht sieben Leute rumstehen“ und kein neues Spielzeug gekauft.

So sei es gelungen, ein Rücklagenkonto aufzubauen, doch jetzt sehe er kein Einsparpotenzial mehr. Die Gehaltserhöhung könne er nicht länger aufschieben. „Das ist schlicht und ergreifend im Rahmen“, sagte Ulrike Stockmeier (FWG). „Bei einem Hort wären wir bei ganz anderen Summen.“

Mittagsbetreuung: Schwalbennest benötigt 23 000 Euro

Gar 23 000 Euro benötigt das Schwalbennest. Die Mittagsbetreuung von 62 Kindern sei ausschließlich mit Mini-Jobbern und Ehrenamtlichen nicht mehr zu stemmen, sagte Kassier Victor Norrefeldt. Deshalb wolle man Leiterin Andrea Ascherl-Wisgickl fest anstellen. Außerdem habe das Schwalbennest festgestellt, dass man mit einem Elternanteil von derzeit 80 Euro deutlich günstiger sei als die Rappelkiste. Sukzessive wolle man gleichziehen. 

Die Eltern hätten einer Erhöhung auf 95 Euro bereits zugestimmt. „Wir haben eine weitere Erhöhung auf 105 Euro in Aussicht gestellt“, erklärte Norrefeldt. Doch das reiche derzeit noch nicht, die Kosten zu decken. Deshalb bat er den Gemeinderat um 23 000 Euro und 18 000 Euro im nächsten Jahr.

Einstimmig stimmte der Gemeinderat den Anträgen zu. Beim Schwalbennest verwies Eglseder auf weitere mögliche Einsparungen. 

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