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Das neue Duo an der Spitze der Otterfinger Wehr: Kommandant Florian Mang (l.) und sein Stellvertreter Florian Groll.

Nach Beförderung des alten Chefs Franz Huber  

Feuerwehr wählt neue Kommandanten: Zweimal Florian an der Spitze

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Der alte Chef wurde befördert, da waren die Aktiven der Otterfinger Feuerwehr gefordert, neue Kommandanten zu wählen. Die Vorzeichen für die Neuen stehen nicht schlecht: Beide hören auf den Namen des Feuerwehr-Schutzheiligen. 

Otterfing 90 Männer und zwei Frauen stehen unter neuem Kommando: Florian Mang (33) wurde jetzt in der Dienstversammlung der Otterfinger Feuerwehr zum Kommandanten gewählt. Er tritt in die Fußstapfen von Franz Huber, der sich nach der Beförderung zum Kreisbrandmeister im April 2019 ganz auf diese Aufgabe konzentrieren will. Mangs bisherige Funktion als Zweiter Kommandant, die er seit 2014 ausübte, übernimmt Florian Groll (28).

Bei der ebenfalls turnusmäßigen Wahl der Vereinsführung blieb alles beim alten: Die Führungsriege um Johann Thoma wurde für drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Seiner Truppe hatte Huber bei der letzten Jahresrückschau ein besonderes „Abschiedsgeschenk“ mitgebracht: In Reimform versuchte er zu ergründen, warum er so gerne Feuerwehrler ist. „Warum agrad de Feiewea?“, fragte er, leitete in humorigen Versen selbst die Antworten her und kam zum Schluss: „Kameradschaft und des blinde Vertrauen zu oam – wo gibt’s des sunst no außa bei da Feiawea, sunst wissad i koan.“

Franz Huber ist künftig zuständig für alle Feuerwehren im Norden

Huber war vor zehn Jahren zum Stellvertreter aufgerückt, im Jahr 2014 hatte er die Führung der Wehr übernommen. Künftig kümmert sich der ehemalige Kommandant als Kreisbrandmeister im Inspektionsgebiet 2 (Landkreis Nord) um die Belange von 13 aktiven Wehren. Kreisbrandrat Anton Riblinger und Kreisbrandinspektor Andreas Schwabenbauer, beide ebenfalls Otterfinger, lobten die unermüdliche Einsatzbereitschaft Hubers und freuten sich auf die neue Zusammenarbeit.

Der Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Jahr verzeichnet 77 Übungen und 91 Einsätze. 92 Aktive rückten aus, darunter zwei Frauen, und leisteten 2300 Einsatzstunden. 27 Atemschutzgeräteträger garantieren die besondere Schlagkraft.

Den Nachweis ihrer Qualität lieferte die Wehr nicht nur während der Schneechaos-Tage vor einem Jahr, sondern speziell beim Großbrand eines Wohnhauses Mitte März in Otterfing. „Gottlob konnten sich alle acht Bewohner aus dem brennenden Haus retten, und es wurde niemand verletzt“, erinnerte sich Kreisbrandrat Riblinger, der bekannte, dass ihm dieser Einsatz „besonders unter die Haut“ gegangen war.

Die gute Zusammenarbeit und das stets richtige Handeln der Otterfinger Wehr habe sich hier ausbezahlt. „Auf diese Mannschaft kannst wirklich stolz sein“, rief der scheidende Kommandant Bürgermeister Jakob Eglseder zu.

Die Führungsriege des Feuerwehrvereins

Vorsitzender: Johann Thoma; Zweiter Vorsitzender: Hartmut Bergener; Schriftführer: Roberto Sottanelli; Kassiere: Matthias Frank, Christoph Bucher; Fähnriche: Friedrich Gieseke und Michael Schlickenrieder; Beisitzer: Thomas Reiter, Bernhard Klaus und Franz Huber (neu).

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