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Bunte Mischung: Die Hälfte der Otterfinger FWG-Kandidaten sind Frauen. 

Aufstellungsversammlung für Kommunalwahl 

Freie Wähler verzichten auf eigenen Bürgermeisterkandidat

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Es ist amtlich: Die Freien Wähler Otterfing verzichten bei der Kommunalwahl 2020 auf einen eigenen Bürgermeisterkandidat. Der Wunschkandidat winkte aus beruflichen Gründen ab. 

Otterfing – Die FWG-Führung im Ort hätte sich gewünscht, dass der erfahrene Gemeinderat Stefan Burgmayr seine Chance sucht. „Er kann aus beruflichen Gründen derzeit nicht als Bürgermeister antreten“, teilte FWG-Sprecher Manfred Lauber mit. Burgmayr (51) führt aber die FWG-Bewerberliste für den Gemeinderat an, die bei der Nominierungsversammlung im Otterfinger Hof beschlossen wurde.

Wie vor sechs Jahren greift die FWG also nicht aktiv in das Rennen um den Bürgermeister ein. Dabei müsste sie diesmal nicht gegen einen Mitbewerber mit Amtsbonus kämpfen, da Amtsinhaber Jakob Eglseder (CSU) seinen Posten räumt. Burgmayr habe überlegt, teilt Lauber mit. Aber: „Er ist selbstständiger Elektriker mit eigenem Betrieb und sieht sich außerstande, diese Tätigkeit in der jetzigen wirtschaftlichen Situation aufzugeben.“

Bisher warfen zwei Kandidaten ihre Hüte in den Ring

Damit bleibt es bei den Kandidaten Michael Falkenhahn (SPD) und Robert Schüßlbauer (CSU). Die Bürgermeisterwahl in Otterfing läuft damit auf ein Duell hinaus, wenn nicht noch die Grünen einen Überraschungskandidaten präsentieren. Ob die Freien Wähler eine Wahlempfehlung aussprechen, ist noch offen. „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es unsererseits keine Empfehlung“, stellt Lauber klar.

Auch ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten, der erfahrungsgemäß der eigenen Liste zusätzliche Stimmen beschert, sieht sich die FWG für den 15. März gut gerüstet. „Unsere Liste ist ein gelungenes Abbild der Gemeindebevölkerung“, findet Lauber. Die Hälfte sind Frauen, die Altersbandbreite spannt sich von 28 bis 73 Jahren, vertreten sind Alteingesessene und „Zuagroaste“. Alle drei amtierenden FWG-Räte treten wieder an, auch Zweite Bürgermeisterin Ulrike Stockmeier (73) will es noch einmal wissen. Katharina Kirmayr ließ sich auf den letzten Listenplatz setzen.

Schwerpunkt liegt auf der Schaffung von Wohnraum

Als Schwerpunktthema der kommenden sechs Jahre sehen die Freien Wähler die Schaffung von Wohnraum, besonders für Senioren und junge Familien. „Wir legen aber Wert darauf, dass der Ort seinen dörflichen Charakter nicht verlieren darf“, betont der Sprecher. Trotz der „sicher kommenden und notwendigen Investitionen“ sehen die Freien Wähler eine solide Haushaltsplanung für Otterfing als zwingend notwendig an.

Die Listenkandidaten in absteigender Reihenfolge ihrer Listenplätze:

Stefan Burgmayr, Ulrike Stockmeier, Johann Killer, Katrin Exner, Andreas Schäfer, Katharina Killer, Florian Beilhack, Elisabeth Zimmermann-Pallauf, Florian Holzmair, Katja Schuler, Thomas Böckl, Corry Stützer, Manfred Puscher, Uta Oehler, Bernhard Pfnür, Katharina Kirmayr.

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