Das Autoren-Team und sein Werk: (v.l.) Anton Poth, Herbert Benninger, Sepp Gugler, Heini Eisenmann und Ludwig Lieker.
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Das Autoren-Team und sein Werk: (v.l.) Anton Poth, Herbert Benninger, Sepp Gugler, Heini Eisenmann und Ludwig Lieker.

Autoren zufrieden mit Verkaufsstart

Otterfinger Heimatbuch: Schon 100 Exemplare verkauft

  • Christian Masengarb
    vonChristian Masengarb
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Seit etwas über einer Woche gibt es das Otterfinger Heimatbuch zu kaufen. Bei Einheimischen und Zugereisten kommt es gut an. Ein Autor plant schon das Nachfolge-Werk.

Otterfing – Anton Poth ist mit dem Verkaufsstart des zweiten Bands des Otterfinger Heimatbuchs zufrieden: „Ich denke, der Verkauf läuft ausgezeichnet“, sagt der Autor, der mit seinen Kollegen Herbert Benninger, Sepp Gugler, Heini Eisenmann und Ludwig Lieker jahrelang an dem 440-Seiten-Werk gefeilt hatte. Knapp 100 Bücher zu je 49 Euro hat das Team seit 21. Juli im Kiosk Weiller in Otterfing verkauft, darunter viele im Set mit dem ersten Band des Heimatbuches für zusammen 69 Euro. „Viele Otterfinger haben schon lange auf das Buch gewartet“, ist Poth sicher.

Viele Käufer hatten selbst Geschichten über ihre Heimat beigesteuert, die sie nun im gedruckten Werk wiederfinden. Wie berichtet, beleuchtet der zweite Teil des Heimatbuches die Geschichte des Bauernstands und der Landwirtschaft in Otterfing sowie die Historie einzelner Anwesen. Außerdem blickt er mit vielen Bilder auf die 1000-Jahr-Feier 2003 zurück.

500 Exemplare haben die Autoren drucken lassen. Käufer sind alteingesessene Otterfinger und Neubürger, berichtet Poth. Letztere „kaufen dann auch gleich das ganze Set“.

Die Rückmeldungen seien „sehr gut bis begeistert“. Viele Käufer würdigten die Vorarbeit des 2004 verstorbenen Albert Glinsböckel, auf dessen Recherchen große Teile der Haus- und Hofgeschichten basieren. Er war 1340 Mal in den Archiven, hat Poth inzwischen erfahren.

Mehrere ältere Otterfinger haben den Autoren außerdem weitere Geschichten zur Geschichte der Gemeinde angeboten. Poth will auch diese veröffentlichen. Entweder durch eine Serie im Gemeindeblatt oder eine weitere Sonderveröffentlichung. Er bittet die Otterfinger, ihn weiter anzusprechen. „An dem Thema bleibe ich dran.“

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