Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte

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Maximal drei Stunden darf hier im Lena-Christ-Ring tagsüber geparkt werden. Das vergrämt Dauerparker – bescherte aber auch manchen Besuchern und Handwerkern schon Strafzettel. 

Eigentlich Maßnahme gegen Dauerparker

Parkverbot im Wohngebiet: Anwohner regen sich über Strafzettel auf

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Die Autos ihrer Kinder, ihres Besuchs, ihrer Handwerker bekommen Strafzettel. So hatten sich die Anwohner der Ludwig-Ganghofer Straße das nicht vorgestellt.

Otterfing – Straße wird Parkplatz: Speziell auf der Ludwig-Ganghofer-Straße kannten die Besitzer von Wohnwägen, Wohnmobilen und Lastwagen keine Skrupel mehr und stellten ihre Fahrzeuge dort monatelang ab. Im September 2014 reagierte der Gemeinderat und verfügte einstimmig eine großräumige „Parkbewirtschaftungszone“. Auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung verzichtete das Gremium damals auf ein isoliertes Parkverbot, weil dafür nicht weniger als 30 Schilder nötig gewesen wären. Die „Parkbewirtschaftungszone“ kam mit sechs Schildern aus.

Um ein Ausweichen auf Nebenstraßen zu verhindern, wurde die Zone seinerzeit großräumig ausgewiesen: Ludwig-Ganghofer-, Georg- Kaindl-, Georg-Hardt-, Lehrer-Holl- und Alois-Eberl-Straße sowie der Lena- Christ-Ring und im Süden der Pfarrer-Böhm-Weg. Parken ist hier zwischen 8 und 18 Uhr nur für drei Stunden erlaubt. Wer keine Parkscheibe stellt oder überzieht, wird zur Kasse gebeten.

So weit, so gut – oder eben: nicht so gut, wie manche Anlieger finden. Max Ruf (SPD) merkte jüngst im Gemeinderat an, dass die Anwohner auf Nachbesserung warten. „Wir wollten Wohnwägen, Lkw und Anhänger weghaben“, erinnerte Ruf an den ursprünglichen Plan, „aber jetzt darf ja niemand mal länger dort stehen.“ Das treffe auch Anwohner, wenn Freunde zu Besuch sind oder Handwerker im Haus. Die Problematik sei länger bekannt, er vermisse Lösungsansätze. „Wir verärgern die Anwohner durch Untätigkeit.“

Bürgermeister Jakob Eglseder (CSU) bestätigte, dass in besagter „Parkbewirtschaftungszone“ natürlich kontrolliert werde und auch Strafzettel fällig werden. Er empfahl den Betroffenen, Besuchern auf eigenen Grundstücken Parkflächen zur Verfügung zu stellen, etwa vor den Garagen. „Warum können wir den Anwohnern nicht Parkausweise ausstellen?“, schlug Michael Falkenhahn (SPD) vor. Die Polizei rate von solchen Sonderausweisen ab, sagte der Bürgermeister. „Die sagen, das geht nicht.“ Nur ausnahmsweise und zeitlich begrenzt habe die Gemeinde für Handwerker zweier benachbarter Großbaustellen im Gewerbegebiet Parkausweise ausgestellt. „Die werden aber demnächst wieder eingezogen“, betonte Eglseder.

Die Verwaltung sieht derzeit keine andere Option, um das Parken in besagtem Wohnviertel zu optimieren, sagte der Rathauschef, „Vorschläge sind aber immer willkommen.“

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